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Eine Mutter mit ihrem Kind ist vor der Dürre in Somalia in ein Lager für Binnenvertriebene geflohen.

Hungersnot in Ostafrika: Kirche und Diakonie rufen zu Spenden auf

Die Nordkirche stellt 20.000 Euro gegen die Hungersnot in Ostafrika bereit und unterstützt damit die Arbeit der Diakonie Katastrophenhilfe. Angesichts des erschreckenden Ausmaßes der humanitären Katastrophe rufen Nordkirche und Diakonie Hamburg zu Spenden auf.
Datum:
23. Sep. 2022

Hamburg, 23.9.22 | Die Evangelisch-Lutherische Kirche in Norddeutschland (Nordkirche) stellt 20.000 Euro gegen die Hungersnot in Ostafrika bereit. Damit soll die Arbeit der Diakonie Katastrophenhilfe unterstützt werden, die mit sieben Partnerorganisationen Menschen in Somalia, Kenia, Südsudan und Äthiopien versorgt. Angesichts des erschreckenden Ausmaßes der humanitären Katastrophe rufen Nordkirche und Diakonie Hamburg zu Spenden auf.

Landespastor Dirk Ahrens sagte: „Die katastrophale Lage der Menschen in Ostafrika führt uns vor Augen, dass die Menschen in den Ländern des Globalen Südens, die am wenigsten dazu beigetragen haben, ganz besonders unter den Folgen des Klimawandels leiden. Hier ist unsere Solidarität gefragt: durch Teilnahme an den Klima-Demos und durch ganz konkrete Hilfe: Bitte unterstützen Sie die Arbeit der Diakonie Katastrophenhilfe mit Ihrer Spende!“

Vier Millionen Euro hat die Diakonie Katastrophenhilfe bereits für Ostafrika bereitgestellt, um akut gefährdete Menschen mit Nahrungsmitteln, sauberem Trinkwasser und Bargeldhilfen zu versorgen. 2.217 Kleinkinder erhalten Zusatznahrung, um akute Unterernährung zu behandeln. Laut UN-Angaben sind in den letzten Wochen bereits mehr als 700 Kinder in Somalia an Unterernährung gestorben. Zusätzlich werden Futtermittel verteilt, damit Viehbestände sich nicht weiter reduzieren. Sie sind die Lebensgrundlage vieler Familien und Gemeinden.

Wegen wiederholter Dürren, rasant steigender Weltmarktpreise und anhaltender bewaffneter Konflikte hatte sich insbesondere in Somalia und Äthiopien die humanitäre Lage deutlich verschlechtert. In Äthiopien sind 29 Millionen Menschen auf humanitäre Hilfe angewiesen. In Somalia sind laut den Vereinten Nationen 7,8 Millionen Menschen von der Dürre betroffen, mehr als 300.000 Menschen sind akut vom Hungertod bedroht. Eine Hungersnot wird offiziell ausgerufen, wenn unter anderem täglich zwei von 10.000 Einwohnern einer Region an Hunger sterben.

Die Diakonie Katastrophenhilfe bittet um Spenden:

Diakonie Katastrophenhilfe, Berlin
Evangelische Bank
IBAN: DE68 5206 0410 0000 5025 02
BIC: GENODEF1EK1
Stichwort: Hungerhilfe Afrika

Online unter: www.diakonie-katastrophenhilfe.de/spenden/

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