Diakonie Hamburg
Senioren- und Pflegeheime
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Wenn Sie kurzfristig Hilfe brauchen

Kurzzeitpflege

Lupe

Bei der Kurzzeitpflege handelt es sich um ein zeitlich begrenztes Angebot, das zur Überbrückung genutzt werden kann, wenn pflegende Angehörige durch Krankheit ausfallen oder einmal Urlaub brauchen. Auch beim Übergang vom Krankenhaus zurück in die eigene Wohnung kann zunächst der Aufenthalt in der Kurrzeitpflege hilfreich sein. Wenn Sie aus dem Krankenhaus entlassen werden, aber noch nicht fit genug sind, um in den eigenen vier Wänden zu Recht zu kommen oder diese umgestaltet werden müssen, haben Sie für eine begrenzte Zeit Anspruch auf Kurzzeitpflege. Die Kurzzeitpflege ist auf höchstens acht Wochen pro Kalenderjahr begrenzt. Die Leistung der Pflegekasse beträgt unabhängig vom Pflegegrad 1.612 € pro Jahr. Dieser Betrag kann durch die Verwendung von noch nicht in Anspruch genommenen Mitteln der Verhinderungspflege auf 3.224 € erhöht werden.

Auch in anderen Krisensituationen, wenn die häusliche Pflege nicht sichergestellt ist, bietet die Kurzzeitpflege eine gute Möglichkeit, mit kompetenter Pflege und Betreuung einen Zeitraum von mehreren Wochen zu überbrücken.

Viele Hamburger Senioren- und Pflegeheime haben so genannte „eingestreute” Plätze für die Kurzzeitpflege, also keinen gesonderten Bereich, der ausschließlich hierfür reserviert ist. Sie nehmen am alltäglichen Leben teil, werden rund um versorgt und betreut und können so einen ersten Eindruck von unseren Senioren- und Pflegeheimen bekommen. Sie werden sehen, dass man sich auch hier wie Zuhause fühlen kann.

Falls Sie möchten, können Sie aber auch eine Einrichtung wählen, die sich auf die Kurzzeitpflege spezialisiert hat und Pflegebedürftige nur auf Zeit aufnimmt. Diesen gesonderten Bereich bieten in Hamburg nur zwei Häuser der Diakonie. Dort wird besonderen Wert darauf gelegt, Ihnen den Weg ins eigene Zuhause zu erleichtern und dort ist man spezialisiert darauf, die im Anschluss an einen Krankenhausaufenthalt noch notwendige pflegerische Versorgung sicher zu stellen. Es wird Kontakt zu Pflegediensten in Ihrer Nähe aufgenommen und auch Anträge für Hilfsmittel, zum Beispiel ein Pflegebett und Gehhilfen, gestellt. Darüber hinaus erhalten Ihre Angehörigen eine Schulung, um kleinere Hilfestellungen für Sie auch alleine durchführen zu können.