Diakonie Hamburg

Wohngemeinschaften

Lupe

Als noch relativ neue Betreuungs- und Versorgungsform sind in den letzten Jahren zahlreiche Wohngemein- schaften entstanden. Vor allem – aber nicht nur – für Menschen mit Demenz hat sich diese Form der Versorgung und des Zusammenlebens als vorteilhaft erwiesen. In einer Wohngemeinschaft leben, möglichst im vertrauten Stadtteil, acht bis zwölf pflegebedürftige Menschen in einer familiären und wohnlichen Atmosphäre zusammen. Ihr Wohnraum besteht aus privaten Wohnbereichen und gemeinsam genutzten Flächen. In Wohnküche und Wohnzimmer findet der Wohnalltag statt. Eben das ganz normale Leben.

 

Damit sich alle in der Wohnung ungehindert bewegen können, ist Barrierefreiheit eine Grundvoraussetzung. Der Wohnungsgrundriss bietet ausreichend Raum für Bewegung und Rückzug sowie Sicherheit. Für eine vertraute Wohnatmosphäre ist die Ausstattung mit eigenem Mobiliar Voraussetzung. In Wohngemeinschaften leben Menschen, die aus körperlichen oder psychischen Gründen auf Begleitung, Betreuung und Pflege angewiesen sind. Je nach Bedarf werden sie von Alltagsbegleiterinnen und Pflegekräften rund um die Uhr betreut.

Diese Wohngemeinschaften können Teil stationärer Pflegeeinrichtungen oder auch ambulant betreute Wohngemeinschaften sein.


 

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Eine Wohngemeinschaft für Menschen mit Demenz

Sie sind eine Mischung aus umfassender Betreuung und familienähnlichem Zusammenleben: Wohngemeinschaften für Menschen mit Demenz. Thekla Drust lebt in einer solchen WG, dem Bärenhof. Hier kümmert sich ein festes Team um die acht Bewohnerinnen.

Was kostet das?

Die Kosten unterscheiden sich zum Teil von denen der herkömmlichen Versorgung. Was Sie bezahlen müssen, wenn Sie in eine Wohngemeinschaft ziehen, erfahren Sie hier.