Solidarität mit der Ukraine – und was im Moment hilft | Diakonisches Werk Hamburg
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Pressemeldung

Solidarität mit der Ukraine – und was im Moment hilft

Mehrere Erwachsene und ein Kind warten an einem Grenzübergang Lupe Flüchtlinge aus der Ukraine warten am polnischen Grenzübergang in Medyka (Foto: Frank Schultze / Diakonie Katastrophenhilfe)

Zur aktuellen Situation in der Ukraine erklärt Diakonie-Chef Landespastor Dirk Ahrens:

„Die Geschehnisse in der Ukraine machen mich fassungslos. Fassungslos wegen des Leids, das die Menschen in der Ukraine jetzt ertragen müssen durch den Krieg, der über sie hereingebrochen ist. Fassungslos angesichts dieses eklatanten Bruchs des Völkerrechts.
Es ist wichtig, dass wir dieser Not, diesem Unrecht, diesem Leid, unsere Solidarität entgegensetzen.
Unsere Solidarität gehört der Ukraine und den Menschen dort. Und sie gehört auch den Menschen in Russland, die unter großen persönlichen Gefahren auf die Straße gehen und gegen diesen Krieg demonstrieren.

Zu unserer Solidarität gehört es, dass die Diakonie Katastrophenhilfe vor Ort ist, etwa in Polen und in Rumänien, und sich einsetzt für die vielen Flüchtlinge, die über die Grenzen kommen. Die Diakonie Katastrophenhilfe tut dies kompetent und mit örtlichen Partnern, mit denen sie schon lange zusammenarbeitet. Die Hilfe für Flüchtlinge in den Nachbarländern der Ukraine mit Geld zu unterstützen, ist im Moment das Beste, was wir von Hamburg aus tun können. Daher bitte ich um Spenden für die Diakonie Katastrophenhilfe.

Bisher sind schon mehr als eine halbe Million Menschen auf der Flucht, Schätzungen der Vereinten Nationen und von Flüchtlingsorganisationen gehen von vier bis sieben Millionen Menschen aus, die vor dem russischen Einmarsch fliehen werden. Es ist gut und richtig, dass die EU in diesem Fall schnell reagiert hat und allen Kriegsflüchtlingen eine unbegrenzte und unbürokratische Aufnahme zugesagt hat.

Auch in Hamburg sind schon einige Flüchtlinge angekommen und es werden noch mehr werden. Wir sind in Abstimmung mit unseren Mitgliedseinrichtungen und Initiativen in der Flüchtlingshilfe, mit Kirche und Stadt, um zu klären, wo es Unterstützung braucht und was wir tun können. Es ist das Mindeste, dass wir den Menschen, die vor dieser brutalen Gewalt aus ihrer Heimat fliehen müssen, Schutz und ein Zuhause auf Zeit bieten.“

Hier finden Sie Informationen zur Arbeit der Diakonie Katastrophenhilfe und eine Möglichkeit zur Online-Spende.

Veröffentlicht am 2. März 2022