„Die Entscheidung ist ein herber Rückschlag für die Integrationsarbeit“, sagt Annika Woydack, Landespastorin und Vorstandsvorsitzende der Diakonie Hamburg. „Motivierten Menschen wird der Zugang zu Sprache verwehrt – jener Grundlage, die ihre gesellschaftliche Teilhabe und ihre Integration in den Arbeitsmarkt überhaupt erst ermöglicht.“
Auch Hamburger Kursträger wie die diakonische Mitgliedseinrichtung verikom warnen vor erheblichen Auswirkungen. Viele Kurse können nicht starten und Träger geraten finanziell unter Druck. Dabei leisten Integrationskurse seit vielen Jahren einen unverzichtbaren Beitrag zur sprachlichen, beruflichen und gesellschaftlichen Eingliederung. Sie vermitteln nicht nur Deutschkenntnisse, sondern auch Wissen über Rechtsordnung, Kultur und Geschichte unseres Landes. Damit schaffen sie die Grundlage für gesellschaftlichen Zusammenhalt, Chancengleichheit und eine aktive Mitgestaltung des Gemeinwesens.
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Wiebke Dördrechter, Referentin Öffentlichkeitsarbeit, 040-30620-384, w.doerdrechter@diakonie-hamburg.de
