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Die Arme mehrerer Menschen sind zu sehen. Sie legen in der Mitte des Bildes ihre Hände übereinander.

Pressemitteilung:Kürzungen des BAMF: Integrationskurse bleiben zentraler Baustein für gesellschaftlichen Zusammenhalt

Die Diakonie Hamburg kritisiert den abrupten Stopp der Zulassungen zu Integrationskursen durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) und unterstützt die Stadt in ihrem Bemühen sich beim Bund für die Rücknahme der Entscheidung einzusetzen. In Hamburg verlieren dadurch rund 6.000 Menschen – darunter besonders viele ukrainische Geflüchtete – den Zugang zu Sprach und Integrationsangeboten.
Datum:
12. Feb. 2026

„Die Entscheidung ist ein herber Rückschlag für die Integrationsarbeit“, sagt Annika Woydack, Landespastorin und Vorstandsvorsitzende der Diakonie Hamburg. „Motivierten Menschen wird der Zugang zu Sprache verwehrt – jener Grundlage, die ihre gesellschaftliche Teilhabe und ihre Integration in den Arbeitsmarkt überhaupt erst ermöglicht.“

Auch Hamburger Kursträger wie die diakonische Mitgliedseinrichtung verikom warnen vor erheblichen Auswirkungen. Viele Kurse können nicht starten und Träger geraten finanziell unter Druck. Dabei leisten Integrationskurse seit vielen Jahren einen unverzichtbaren Beitrag zur sprachlichen, beruflichen und gesellschaftlichen Eingliederung. Sie vermitteln nicht nur Deutschkenntnisse, sondern auch Wissen über Rechtsordnung, Kultur und Geschichte unseres Landes. Damit schaffen sie die Grundlage für gesellschaftlichen Zusammenhalt, Chancengleichheit und eine aktive Mitgestaltung des Gemeinwesens.

 

Für Rückfragen steht Ihnen zur Verfügung:

Wiebke Dördrechter, Referentin Öffentlichkeitsarbeit, 040-30620-384, w.doerdrechter@diakonie-hamburg.de