Diakonie Hamburg

Pressemeldung

1. Hamburger Diakonie-Gottesdienst: 250 feierten mit

Lupe Landespastor Ahrens predigte beim 1. Hamburger Diakonie-Gottesdienst

Rund 250 Menschen besuchten am Sonntag, 3. April den ersten Hamburger Diakonie-Gottesdienst in der St. Georgskirche am Hauptbahnhof. Zum Auftakt der neuen Gottesdienstreihe ging es um das Thema „Einigkeit & Flucht & Hoffnung". In seiner Predigt sagte Diakoniechef Landespastor Dirk Ahrens angesichts der Sorgen von Bürgern über die Integration von Flüchtlingen: "Zweifel ist keine Schuld! Egoismus und Rassismus sind es. Zweifel und Sorge sind es nicht. Diese feine Unterscheidung gilt es zu beachten. Auch in der Flüchtlingsdebatte." Gleichzeitig ermutigte er, sich weiter für Flüchtlinge zu engagieren: "Wir werden Sorge dafür tragen, dass das Asylrecht nicht betrachtet wird wie ein Stück Seife: Je mehr es genutzt wird, desto kleiner wird es. Wir werden uns dafür engagieren, dass in diesem Land auch und gerade das Recht der Schwachen gepflegt und gestärkt wird. Wir werden für gelingende Integration streiten und nicht aus dem Blick verlieren, dass Flüchtlinge und alle anderen Menschen in dieser Stadt bezahlbaren guten Wohnraum benötigen. Wir werden manchmal zweifeln und manchmal mutlos werden. Das ist in Ordnung. Dann benötigen wir Gebet, Stille, Gesang und die Liebe unserer Freundinnen und Freunde um erinnert zu werden, dass seit Ostern gilt: Der Tod hat nie das letzte Wort!"

Gestaltet wird die Gottesdienstreihe von der Hamburger Diakonie und der Kirchengemeinde St. Georg. Die nächsten Gottesdienste finden statt am 3. Juli und den 6. November, immer sonntags um 18 Uhr in der St. Georgskirche am Hauptbahnhof.

  

Veröffentlicht am 4. April 2016