Diakonie Hamburg

Internationale Vernetzung

Netzwerk Diakonie: Soziale Arbeit länderübergreifend verknüpfen

Diakonische Partnerschaftsarbeit verknüpft Soziale Arbeit in Hamburg mit Fragen internationaler Zusammenarbeit: Lokale sozialdiakonische Angebote, die seit langem im Diakonischen Werk Hamburg und seinen Mitgliedseinrichtungen vorgehalten werden, haben zunehmend auch eine internationale Dimension. Das zeigt sich im Bereich der Wohnungslosenhilfe, der Migrationsarbeit oder im Bereich der Pflege. Gerade in diesen Arbeitsfeldern wird deutlich, dass die EU-Binnenwanderung erheblichen Einfluss auf die Soziale Arbeit hat, denn es kommen neue Zielgruppen, auf die sich die Angebote einstellen müssen. Damit haben Armutsbekämpfung und der Einsatz für Menschenrechte für die Diakonie nicht nur eine lokale Dimension, sondern stehen auch in einem globalen Zusammenhang.

Das Verständnis der unterschiedlichen Situationen vor Ort, Möglichkeiten der Hilfestellung und der Kooperation sollen durch länderübergreifende Netzwerke zivilgesellschaftlicher und staatlicher Akteure ermöglicht und gestärkt werden.

Das Diakonische Werk Hamburg greift dabei auf langjährig bestehende Kooperationen im Bereich der Städtepartnerschaften zurück (z.B. mit Sankt Petersburg und Dar es Salaam) und auf die Zusammenarbeit mit der transnationalen diakonischen Institution Brot für die Welt.


 

Leitgedanken der Internationalen Vernetzung

An den Menschenrechten orientiert, verbindlich und länderübergreifend: Das sind die Grundsätze der sozialdiakonischen Partnerschaftsarbeit des Diakonischen Werkes Hamburg.

Städtepartnerschaften

Das Diakonische Werk Hamburg engagiert sich im Rahmen der Städtepartnerschaften der Hansestadt in Sankt Petersburg und Dar es Salaam. Im russischen Sankt Petersburg steht die Arbeit mit Wohnungslosen im Vordergrund, in der tansanischen Hauptstadt Dar es Salaam das Thema Gesundheit.

Grenzübergreifende Soziale Arbeit

Durch die Osterweiterung der Europäischen Union hat die Pendel- und zirkulären Migration zugenommen. Weder die Sozialberatungen hier noch in den Herkunftsländern sind auf diese neue Form der Mobilität vorbereitet. Sie erfordert grenzüberschreitende Kooperationen der Hilfesysteme.