Hamburgerinnen und Hamburger haben im Jahr 2025 mehr als 1,6 Millionen Euro für Brot für die Welt gespendet. Das sind rund 138.000 Euro mehr als im Vorjahr. Damit liegt Hamburg über dem Vorjahresergebnis und setzt ein starkes Zeichen der Solidarität. Hamburg gehört damit zu den Bundesländern, in denen die Spenden für Brot für die Welt im vergangenen Jahr deutlich gestiegen sind.
„Wir freuen uns sehr über dieses großartige Spendenergebnis in Hamburg und danken allen Unterstützerinnen und Unterstützern herzlich für ihre Spenden und die zahlreichen Kollekten in den Kirchengemeinden. Gerade in Zeiten, in denen viele Menschen selbst finanziellen Belastungen ausgesetzt sind, ist diese Solidarität alles andere als selbstverständlich“, sagte Landespastorin Annika Woydack, Vorstandsvorsitzende der Diakonie Hamburg.
Bundesweit erhielt Brot für die Welt im vergangenen Jahr 72,5 Millionen Euro an Spenden und Kollekten (2024: 73,8 Millionen Euro).
Unabhängig von der Entwicklung der Spendeneinnahmen standen dem Entwicklungswerk der evangelischen Kirchen und Freikirchen im vergangenen Jahr insgesamt 341,7 Millionen Euro für seine Arbeit zur Verfügung – rund 9 Millionen Euro mehr als 2024.
Die Arbeit von Brot für die Welt wird aus verschiedenen Finanzierungsquellen ermöglicht. Dazu gehören Spenden und Kollekten, Mittel des Kirchlichen Entwicklungsdienstes (KED), die aus Kirchensteuermitteln finanziert werden, sowie öffentliche Fördermittel, insbesondere des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). Vor dem Hintergrund der bereits angekündigten weiteren Kürzungen der staatlichen Entwicklungszusammenarbeit gewinnen Spenden und Kollekten sowie die Unterstützung durch den Kirchlichen Entwicklungsdienst weiter an Bedeutung. Sie schaffen verlässliche Handlungsspielräume und helfen Brot für die Welt, die Zusammenarbeit mit den Partnerorganisationen weltweit langfristig zu sichern.
Brot für die Welt förderte im vergangenen Jahr weltweit rund 3.000 Projekte. Regionale Schwerpunkte lagen in Afrika und Asien. Im Mittelpunkt standen Projekte zur Ernährungssicherung und Armutsbekämpfung sowie zur Stärkung von Menschenrechten, Frieden und Klimagerechtigkeit. Rund 89,8 Prozent der eingesetzten Mittel flossen direkt in die Programmarbeit. Das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) bewertet den Anteil der Werbe- und Verwaltungsausgaben, mit 10,2% an den Gesamtausgaben, als angemessen.
Brot für die Welt ist das weltweit tätige Entwicklungswerk der evangelischen Kirchen in Deutschland. Gemeinsam mit mehr als 1.600 Partnerorganisationen unterstützt Brot für die Welt Menschen in 77 Ländern dabei, Armut und Hunger zu überwinden, ihre Rechte zu stärken und ihre Lebensbedingungen nachhaltig zu verbessern.
