Diakonie Hamburg

Pressemeldung

Obdachlosen-Platte am Alsterfleet: Räumung ist keine Lösung

Nach Informationen des Straßenmagazins Hinz & Kunzt hat die Stadt obdachlose Menschen, die ihre Platte am Alsterfleet unter der Willy-Brandt-Straße haben, aufgefordert, diese zu verlassen und angedroht, ansonsten heute die Platte zu räumen. Dr. Dirk Hauer, Leiter des Fachbereiches Migration und Existenzsicherung in Diakonischen Werk Hamburg: „Auch in diesem Fall müssen wir sagen: Die Diakonie Hamburg lehnt die Vertreibung wohnungsloser Menschen von ihren Schlafplätzen im öffentlichen Raum ab. Das Übernachten im Freien ist Ausdruck großer Not. Die Vertreibung löst keine Probleme, sie beseitigt Obdachlosigkeit nicht. Was wir brauchen, sind genügend Unterkunftsplätze mit einem akzeptablen Standard und mehr Wohnraum für Wohnungslose.“

Für Rückfragen steht Ihnen Dr. Dirk Hauer unter 040/306 20-367 gern zur Verfügung.

Veröffentlicht am 7. April 2017



Weitere Meldungen zum Thema

Das Projekt

Der Mitternachtsbus fährt jeden Abend zu den Schlafplätzen der Obdachlosen. Ehrenamtliche bringen heiße Getränke, Brot, warme Decken und Kleidung. Vor allem bringen sie aber menschliche Wärme und Anteilnahme.

Wohnungslos

Für die meisten sind sie selbstverständlich: die eigenen vier Wände. Doch ohne Dach über'm Kopf können schon alltägliche Kleinigkeiten große Sorgen bereiten. Die Diakonie ist für Menschen da, die auf der Straße leben oder von Wohnungslosigkeit bedroht sind.

Diakonie-Zentrum für Wohnungslose

Das Diakonie-Zentrum für Wohnungslose bündelt die Angebote für Menschen, die auf der Straße leben: Mitternachtsbus, Tagesaufenthaltsstätte, Hausärztliche Sprechstunde für wohnungslose Menschen, Straßensozialarbeit