Diakonie Hamburg

Pressemeldung

Hamburger spendeten gut 1,2 Mio. Euro für Brot für die Welt

Lupe

Brot für die Welt hat im vergangenen Jahr 1.261.191 Euro Spenden aus Hamburg erhalten. Das ist erneut eine Steigerung zum bereits guten Ergebnis des Vorjahres (Vj. 1.193.872 Euro).

In dieser Summe sind alle Kollekten und Spenden aus Hamburg enthalten – allein die Heiligabend Kollekte aller evangelischen Kirchen in Hamburg erbrachte 522.800 Euro.

„Ich freue mich, dass uns erneut so viele Menschen in Hamburg dabei unterstützt haben, den Hunger in der Welt zu bekämpfen. Ich danke allen, die dazu beigetragen haben – insbesondere den Kirchengemeinden für die Heiligabend Kollekten“, so Landespastor Dirk Ahrens, Leiter der Diakonie in Hamburg. Bundesweit haben Spenderinnen und Spender die Arbeit von Brot für die Welt im vergangenen Jahr mit 57,5 Millionen Euro unterstützt. Das sind 1,8 Millionen Euro mehr als im Vorjahr (55,7 Mio.).

Im Zentrum der Arbeit von Brot für die Welt stehen die Überwindung von Hunger und Mangelernährung, die Förderung von Bildung und Gesundheit, der Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen und die Wahrung der Menschenrechte. Neu bewilligt wurden im vergangenen Jahr 553 Projekte in 79 Ländern. Die meisten Mittel
(33 Prozent) flossen nach Afrika.

Neben Spenden und Kollekten erhielt Brot für die Welt 2015 Mittel des Kirchlichen Entwicklungsdienstes und Beiträge Dritter, vor allem aus dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). Insgesamt standen 255,4 Millionen Euro zur Verfügung. Die Gesamtausgaben für Projekte betrugen
238 Millionen Euro oder 94,3 Prozent der Mittel. Für Werbe- und Verwaltungsaufgaben wurden 5,7 Prozent eingesetzt. Das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) bewertet die Werbe- und Verwaltungsausgaben an den Gesamtausgaben als niedrig.

Brot für die Welt ist das weltweit tätige Hilfswerk der evangelischen Landes- und Freikirchen. Gegründet 1959, fördert das Werk heute in mehr als 90 Ländern Projekte zur Überwindung von Hunger, Armut und Ungerechtigkeit.

Veröffentlicht am 4. August 2016