Diakonie Hamburg

Pressemeldung

Diakonie Katastrophenhilfe veröffentlicht Jahresbericht 2016

Hamburger spenden 376.700 Euro - insbesondere für Kriegsfolgen im Nahen Osten und die Hungerkatastrophe in Ostafrika.

Deutschlandweit kamen für die Diakonie Katastrophenhilfe insgesamt 21 Mio. Euro an Spenden zusammen, rund 376.700 € davon aus Hamburg. Das waren zwar weniger Spenden als im Vorjahr, als in Anteilnahme mit den Opfern des Erdbebens in Nepal und der Flüchtlingskrise knapp 650.000 Euro aus Hamburg gespendet wurden. Deutschlandweit waren es im Vorjahr knapp 31,2 Mio. Euro.

Dank der gestiegenen Drittmittel von Bundesregierung, EU und UN konnte die Diakonie Katastrophenhilfe 2016 weltweit 59,7 Mio. Euro bereitstellen. Weltweit waren nach Schätzungen der UN etwa 130 Millionen Menschen auf humanitäre Hilfe angewiesen.

Spendenanlässe waren im Jahr 2016 insbesondere der fortwährende Kriegszustand im Nahen Osten und Afrika, etwa im Südsudan oder Tschad, der Hurrikan in Haiti sowie die sich ankündigende Hungerkatastrophe in Ostafrika. Rund 140 Projekte wurden 2016 neu bewilligt.

Der Fokus der Diakonie Katastrophenhilfe liegt 2017 weiterhin auf der Region Somalia/Südsudan, wo noch immer aufgrund einer andauernden Dürreperiode derzeit über 23 Millionen Menschen vom Hungertod bedroht sind.

Die Diakonie Katastrophenhilfe gehört zu den wichtigsten Nothilfeorganisationen Deutschlands und arbeitet in über 40 Ländern weltweit. Der Anteil der Verwaltungs- und Werbungskosten lag 2016 bei nur 5,9 Prozent und wird vom Deutschen Zentralinstitut für Soziale Fragen (DZI) als niedrig eingestuft. 


Für Rückfragen steht Ihnen Susanne Hesemann, Leiterin Weltweite Diakonie im Diakonischen Werk Hamburg gerne zur Verfügung. Tel: 040 / 30 620 – 232; hesemann@diakonie-hamburg.de

Veröffentlicht am 17. August 2017



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