Vor dem Hintergrund des diesjährigen Mottos „Solidarisch queer. Haltung zeigen – für eine Zukunft ohne Angst!“ und der schrecklichen Ereignisse rund um den CSD in Berlin hebt sie hervor, wie wichtig es ist, Vielfalt sichtbar zu machen und gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken.
„Eine Gesellschaft zeigt ihre Stärke darin, dass Menschen verschieden sein können – und sich dabei sicher und zugehörig fühlen“, sagt Annika Woydack, Landespastorin der Diakonie Hamburg. „Genau dafür stehen wir als Diakonie: für ein Miteinander, das von Respekt, Offenheit und gegenseitiger Anerkennung geprägt ist.“
Die Vorfälle rund um den CSD in Berlin zeigen, dass Diskriminierung und Bedrohungen queerer Menschen weiterhin Realität sind. Umso wichtiger ist es, sich gemeinsam für Respekt, Menschenwürde und ein friedliches Miteinander einzusetzen.
Vielfalt als gelebte Gemeinschaft
Die Diakonie Hamburg verweist darauf, dass sich gesellschaftliche Vielfalt auch in den eigenen Reihen widerspiegelt: Tausende Mitarbeitende und Klient*innen mit unterschiedlichen Lebensrealitäten prägen die Arbeit der Organisation. Vor diesem Hintergrund unterstreicht Landespastorin Annika Woydack, dass Zugehörigkeit nicht an Bedingungen geknüpft sein dürfe. Entscheidend sei eine Gemeinschaft, in der Menschen füreinander einstehen und sich ohne Angst zeigen können.
Hintergrund:
Die Diakonie Hamburg ist die soziale Arbeit der evangelischen Kirchen in der Hansestadt. In rund 1.500 Einrichtungen engagiert sie sich für Menschen in Not und für gesellschaftliche Teilhabe.
