Die Diakonie begrüßt den parteiübergreifenden Antrag von SPD, Grünen und Linken in Hamburg, in dem gefordert wird, allen Zuwanderern wieder den Zugang zu Integrationskursen zu ermöglichen. Auch Hamburger Kursträger wie die diakonische Mitgliedseinrichtung verikom warnen vor erheblichen Auswirkungen des abrupten Stopp der Zulassungen zu Integrationskursen durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) . Viele Kurse können nicht starten und Träger geraten finanziell unter Druck.
Claudia Langholz, Leitung Landesverband Diakonie Hamburg: „Wer Integrationskurse kürzt, spart am falschen Ende. Sprache ist der Schlüssel für eine gelungene Integration und gesellschaftliche Teilhabe. Integrationskurse leisten seit vielen Jahren einen unverzichtbaren Beitrag zur sprachlichen, beruflichen und gesellschaftlichen Eingliederung.“
Hintergrund:
Nach dem Beschluss des Bundesinnenministers, die Zulassungen zu den Integrationskursen nach § 44 Abs. 4 AufenthG bis auf Weiteres auszusetzen, bleiben allein im laufenden Haushaltsjahr ca. 130.000 Lernwillige ohne Zugang zu einem Sprachkurs. Die Diakonie ist Teil des Bündnisses „Gesamtprogramm Sprache retten“. Einen gemeinsamen Appell finden sie hier.
Für Rückfragen steht Ihnen zur Verfügung
Wiebke Dördrechter, Referentin Öffentlichkeitsarbeit, unter 040 30620-438 oder w.doerdrechter@diakonie-hamburg.de
