Die Angebote des Winternotprogramms werden von der Stadt finanziert und finden sich an vielen unterschiedlichen Orten der Stadt.
In der Regel gibt es zwei bis drei große Einheiten, die von fördern&wohnen betrieben werden, sowie eine Reihe von Containerplätzen, die auf dem Gelände von Kirchengemeinden und zwei Hochschulen verstreut im Stadtgebiet liegen. In den letzten Jahren ist der Bedarf nach Unterkunftsplätzen im Winternotprogramm stark gestiegen. Gab es im Winter 2009/2010 noch 230 Plätze im Winternotprogramm, standen im Winter 2024/25 rund 905 Plätze im Winternotprogramm zur Verfügung.
Die Bewohner der im Winter 2024/25 vorhandenen 105 Plätze in Containern, die überwiegend auf dem Gelände von Kirchengemeinden stehen, werden von Mitgliedern dieser Gemeinden ehrenamtlich betreut. Während des Winters finden in diesen Containern in der Regel nur wenige Bewohnerwechsel statt.
Zu nennen sind außerdem das Frauenzimmer, eine Einrichtung speziell für Frauen, und das Pik As. Das Pik As ist die zentrale Notübernachtungsstätte in Hamburg, die zwar das ganze Jahr über betrieben wird, aber mithilft, im Winter die große Not zu bewältigen. Das Pik As hat 330 Plätze und es finden keine Aufnahmen über Nacht mehr statt, wenn die maximale Platzzahl erreicht ist. Das Frauenzimmer hat 60 Plätze.
Auch die Arbeit der Einrichtungen des Winternotprogramms von fördern&wohnen werden von zahlreichen ehrenamtlichen Mitarbeitenden unterstützt.
