Die Stadtteileltern (ehemals Stadtteilmütter) unterstützen Familien zu verschiedenen Themenbereichen, wie Gesundheit, Bildung, Teilhabe und den beruflichen (Wieder-)Einstieg. Sie motivieren, Deutschkurse zu besuchen, helfen bei der Suche nach Kita Plätzen und begleiten Gespräche in der Schule. Unsere Stadtteileltern sagen: „Wir hatten es am Anfang schwer, uns in Hamburg zurechtzufinden. Es hat lange gedauert. Für andere Menschen wollen wir es einfacher machen.“
Stadtteileltern vermitteln zwischen den Kulturen. Sie verhelfen Familien mit Migrationshintergrund zu mehr Selbstständigkeit und Selbstbewusstsein. Dadurch erhalten sie die Möglichkeit auf eine bessere Zukunft in Hamburg und nehmen außerdem die Bildungschancen ihrer Kinder frühzeitig in den Blick.
Aktiv bei den Stadtteileltern werden
Unser Qualifizierungskurs vermittelt Wissen rund um Erziehung, Bildung und Gesundheit von Kindern sowie soziale Integration und beruflichen (Wieder-)Einstieg. Die Basisschulung findet in der Regel jährlich entweder in Altona oder in Osdorf/Lurup statt.
Wissen weitergeben
Als Mensch mit Migrationsgeschichte haben Sie viele Erfahrungen gesammelt, die anderen Personen in einer ähnlichen Situation hilfreich sein können.
Voraussetzungen für ein Engagement als Stadtteileltern:
- Sie sind mindestens 18 Jahre alt
- Sie bringen eine Migrationsgeschichte mit
- Sie leben im Bezirk Altona
- Sie sind vielleicht sogar selbst Elternteil
- Sie sprechen gut Deutsch
- Sie haben Zeit und Lust auf ein ehrenamtliches Engagement
Die Basisschulung umfasst viele Themenbereiche rund um Kindesentwicklung und Erziehung, Bildungs- und Gesundheitssystem sowie Kommunikation, Gesprächsführung und Berufsorientierung. Die theoretische Schulung ergänzen der Besuch lokaler Beratungseinrichtungen für Familien im Bezirk Altona und erste Familienbesuche. Nach dem erfolgreichen Abschluss der Schulung erhalten Sie eine Teilnahmebescheinigung.
Für Ihr Engagement als Teil der Stadtteileltern erhalten Sie eine Aufwandsentschädigung.
Die Tätigkeit als Stadtteileltern ist vielseitig (Teamsitzungen, Supervision, Veranstaltungen) und Sie sind ehrenamtlich tätig, d.h. Sie erhalten keinen Lohn. Für die Familienbesuche (ca. zehn Termine pro Familie) bekommen Sie eine pauschale Aufwandsentschädigung.
Stadtteileltern sein
Während des Engagements treffen sich die Stadtteileltern regelmäßig zu Teamtreffen, Supervision und aufbauenden Schulungen. Treten Probleme auf, stehen Ihnen die Projektmitarbeiterinnen zur Seite.
Informationen zum Projekt in verschiedenen Sprachen finden Sie hier.




