Ab dem 01. Juli 2026 ersetzt die neue Grundsicherung das Bürgergeld. Die Reform bringt massive Verschärfungen mit sich: Darunter deutlich strengere Sanktionen bis hin zum vollständigen Wegfall des staatlichen Pauschalbetrags, der das monatliche Existenzminimum sichern soll (Regelbedarf), neue Vorgaben zur Erreichbarkeit und eine Deckelung der Wohnkosten auf das 1,5‑Fache der örtlichen Mietobergrenze.
Aus Sicht der Diakonie Hamburg birgt diese Reform erhebliche Risiken. Besonders in einer Stadt mit extrem angespanntem Wohnungsmarkt wie Hamburg drohen der Verlust der Hilfe zum Lebensunterhalt, Wohnungsverlust, Verschuldung und verdeckte Wohnungslosigkeit.
Wir zeigen, was die neue Grundsicherung konkret bedeutet – und was Hamburg jetzt braucht.


