Offene Kinder- und Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit

Fachtag Notübernachtungsstellen für junge Volljährige in Hamburg
Die Notübernachtungsstellen in Hamburg (NÜST) sind ein gemeinsames Modellprojekt von vier Hamburger Trägern der Jugendsozialarbeit gefördert von der Behörde für Schule, Familie und Berufsbildung (BSFB) und begleitet durch die Diakonie Hamburg. Im Verbund werden 20 dezentrale Notübernachtungsplätze mit Unterstützung durch Jugendsozialarbeit für junge Menschen zwischen 18-27 Jahren, die von verdeckter Wohnungs- und Obdachlosigkeit betroffen sind angeboten.
Der Fachtag im Juni 2026 mit über 100 Teilnehmenden aus der interessierten Fachöffentlichkeit der Jugendsozialarbeit, der Wohnungslosenhilfe, aus Behörden, Bezirken, Verbänden und Politik war intensiv und bewegend. Nach der Begrüßung durch die Landespastorin und Vorständin der Diakonie Hamburg Annika Woydack schloß sich ein Grußwort der Senatorin für Schule, Familie und Berufsbildung (BSFB) Ksenija Bekeris an. Die Senatorin hat sich engagiert für die erfolgreiche Arbeit des NÜST Verbundes bedankt und sich sehr interessiert an den Erfolgskriterien gezeigt. "Die Beziehungsarbeit mit den jungen Menschen aber auch das Miteinander im Verbund" wurden als ein wichtiger Aspekt von ihr hervorgehoben.
Angeschlossen hat sich ein Fachvortrag von Prof. Simon Güntner (HAW Hamburg) "Wohnungslose junge Menschen im Spiegel kommunaler Sozialpolitik". Nach einer kurzen Pause hat Elke Mattern (BSFB) mit ihren Beitrag "Entstehung, Zielsetzung und jugendpolitische Einordnung des Modelprojektes" in die Vorstellung des Trägerverbundes zu Einblicken in die Praxis und die Entwicklung der Notübernachtungsstellen für junge Volljährige in Hamburg eingeleitet. Der Trägerverbund der Jugendsozialarbeit hat die dezentralen Notübernachtungsstellen vorgestellt und über positive Erfahrungen mit der Veränderung der Lebenssituationen junger Volljähriger durch den Aufenthalt in der NÜST berichtet .
Erste Ergebnisse der begleitenden Evaluation zur NÜST wurden von der Gesellschaft für innovative Sozialforschung und Sozialplanung (GISS) vorgestellt. Den Abschluss bildete eine Podiumsdiskussion mit Kathrin Warnecke (Sprecherin für Soziales und Inklusion Grüne Hamburg), Katharina Schütze (Referatsleitung Jugendpolitik BSFB), Jennifer Wiebe (NÜST Trägerverbund) sowie Prof.Simon Güntner (HAW Hamburg), moderiert von Dirk Hauer.
Folgende Beiträge und Präsentationen des Fachtages können heruntergeladen werden:
- Einladung mit Ablauf zum Fachtag "Notübernachtungsstellen für junge Volljährige in Hamburg"
- Prof.Simon Güntner (HAW Hamburg) "Wohnungslose junge Erwachsene im Spiegel kommunaler Sozialpolitik"
- Elke Mattern (BSFB) "Entstehung, Zielsetzung und jugendpolitische Einordnung des Modelprojektes"
- Trägerverbund Jugendsozialarbeit "Vorstellung der Notübernachtungsstellen"
- GISS Team "Teilhabe als Forschungsprojekt - Einblicke in die NÜST-Evaluation"




