Diakonie Hamburg

Das Projekt

Ein Lichtblick in der kalten Stadt

Über 1000 Menschen schlafen in Hamburg auf der Straße, auch an Wintertagen. Der Mitternachtsbus bringt seit 1996 Hilfe vor Ort. Jeden Abend von 20 bis 24 Uhr fährt ein Team von ehrenamtlichen Helfern durch die Innenstadt. An Bord sind Kaffee, Tee, Kakao, Brühe, Brötchen, Kuchen, Decken und Schlafsäcke. Bis zu 160 obdachlose Menschen werden so bei jeder Tour erreicht.

Der Leitgedanke "Kein Mensch soll auf Hamburgs Straßen erfrieren" prägt die Arbeit, damals wie heute.

Neben der Grundversorgung geht es vor allem um den Kontakt und die Zuwendung zu den Menschen, die in der Öffentlichkeit leben, mit denen aber kaum jemand spricht. In den Gesprächen informieren die Ehrenamtlichen auch über weiterführende Hilfsangebote, wie z.B. das warme Mittagessen und die ärztliche Sprechstunde im Diakonie-Zentrum für Wohnungslose.

Das Projekt wird zu 100 Prozent aus Spenden finanziert. Dabei helfen viele private Spender, Hamburger Firmen, Kirchengemeinden, Stiftungen und Initiativen, denn jeder Euro zählt!

"Max-Brauer-Preis für den Mitternachtsbus" - Beitrag vom hamburg journal


 

10.240 Liter Kaffee für Obdachlose

Der Bus in Zahlen 2015

Seit 1996 versorgt der Mitternachtsbus in der Hamburger Innenstadt obdachlose Menschen. Regelmäßig fährt der Bus mit einem Team von Ehrenamtlichen von 20 bis 24 Uhr seine Runde. An Bord sind Tee, Kaffee, Kakao, Brühe, Brot, warme Kleidung und Schlafsäcke. Neben dieser Grundversorgung geht es vor allem um den Kontakt ...

Netzwerk hilft

Zusammenarbeit mit anderen Einrichtungen

Der Mitternachtsbus versteht sich als mobiles Bindeglied für die Vernetzung der obdachlosen Gäste mit weiterführenden Hilfeangeboten. Dafür arbeiten wir mit anderen sozialen Einrichtungen in der Wohnungslosenhilfe zusammen. Das sind z.B. die Bahnhofsmission, die Übernachtungsstätte Pik ...