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Hand in Hand für Norddeutschland
Hand in Hand für Norddeutschland
Andocken-06-Diakonie-Hamburg

Papierlos heißt nicht rechtlos

Über das Projekt

„Illegal“ in Hamburg: Das betrifft inzwischen bis zu 22.000 Menschen. Die Migrantinnen und Migranten kommen aus Afrika, Südamerika und aus den EU-Anrainerstaaten. Es sind oft Erwachsene, die in der Schattenwirtschaft in Hamburg arbeiten.
Benötigen die Frauen und Männer ärztliche Versorgung oder sind schwanger gehen sie erfahrungsgemäß nicht zu Ärzten oder ins Krankenhaus. Aus Angst entdeckt und abgeschoben zu werden. 

Deshalb hat das Diakonische Werk Hamburg Andocken – Ärztliche und Soziale Hilfe für Menschen ohne Papiere gegründet. Hier wird den Menschen eine hausärztliche und gynäkologische Erstversorgung sowie eine Schwangerschaftsbetreuung unter Zusicherung ihrer Anonymität angeboten.

Soziale Beratung kann helfen – ohne Papiere heißt nicht ohne Rechte

Andocken bietet die hilfreiche Kombination aus medizinischer Versorgung und sozialrechtlicher Beratung für Menschen, die „illegal“ in Hamburg leben. Neben der ärztlichen Versorgung ist es uns wichtig, dass die Menschen, die zu uns kommen, erfahren, welche Rechte und Möglichkeiten sie haben, damit sie ihr Leben in Unsicherheit und Angst überwinden können. Deshalb wird unser Team ergänzt durch eine Sozialberaterin, die unsere Patient*innen im Kontext der Erkrankung oder Schwangerschaft bei dringenden Fragen zu Aufenthaltsstatus und Krankenversicherung berät und unterstützt. Die Nachfrage nach dieser Beratung hat sich im letzten Jahr verdreifacht.

Alle Unterstützungsangebote von Andocken sind anonym, vertraulich und für die Patient*innen kostenlos – finanziert aus Spenden.

Kontakt zum ServiceCenter Kirche und Diakonie

Wenn Sie zu Ihren Fragen auf unserer Seite keine Antworten gefunden haben, hilft Ihnen das ServiceCenter Kirche und Diakonie Hamburg gerne weiter.

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