Diakonie Hamburg

Hamburger Demenzgespräche

Lupe

Seit 2012 sind die Hamburger Demenzgespräche - unterstützt von der Diakonie-Stiftung MitMenschlichkeit - ein Forum für Austausch und neue Impulse zum Thema Demenz.

Wir blicken zurück auf das 15. Hamburger Demenzgespräch am 12. November 2019 mit dem Thema "Demenz und Humor". Oft heißt es, Humor sei das beste Rezept - aber auch bei Demenz? Was ist fachlich geboten, was empfinden Betroffene, welche Tipps helfen Angehörigen? Prof. Dr. Dr. Rolf Dieter Hirsch, ausgebildeter Mediziner, Psychologe und Gerontologe war zu Gast. Sein Vortrag bot viel Grundlagenwissen über Humor und Lachen, über Gefühle bei Demenz und vor allem Ansatzpunkte und Tipps, wie es gelingen kann, mit Betroffenen zu lachen und oftmals herausfordernden Situationen mit einer heiteren Gelassenheit zu begegnen. Im Downloadbereich steht der Vortrag zur privaten Nutzung für Interessierte zur Verfügung.

Beim 14. Hamburger Demenzgespräch ging es am 16. Juli 2019 um die Frage "Tüdelig oder dement? Wie man eine Demenz frühzeitig erkennt". Viele Menschen fragen sich, ob und wann man eine Demenz frühzeitig erkennen kann. Der leitende Psychologe Jörg Jabusch von der Memory Clinic der Immanuel Albertinen Diakonie hat über 170 Besucherinnen und Besuchern das Thema 'Früherkennung von Demenz' anschaulich und verständlich vorgestellt: Wann sollte man das machen und wer macht diese Untersuchung? Kostet die Früherkennung etwas? Was passiert da genau, was folgt danach? Im Rahmen des Vortrages gab intensiv Gelegenheit, direkt Fragen zu stellen. 

Das 13. Hamburger Demenzgespräch fand am 28. August 2018 im Demenz- und Therapiegarten des Matthias-Claudius Heims statt. Gartentherapeutin Imke Struck hat über Gartentherapie als Vitamin „G“ für Körper, Geist und Seele für Menschen mit Demenz berichtet. Um die "Lebenswelt von Menschen mit demenziellen Erkrankungen" ging es im Vortrag von Maria Gniewkowska, Altenpflegerin, Zusatzausbildung Koordinierende Fachpflegekraft in der Gerontopsychiatrischen Pflege. Über 40 Teilnehmende kamen ins Gespräch und nutzten die Möglichkeiten die Angebote im Demenzgarten ganz praktisch auszuprobieren (Fußtastweg, Kneippbecken, Tastkasten). Hier können Sie in einem Video mehr erfahren über den Demenzgarten im Matthias-Claudius Heim.

Beim 12. Hamburger Demenzgespräch am 14. Juni 2018 stand das Thema "Demenz-Prävention: Möglichkeiten und Grenzen" im Mittelpunkt. Kann man einer Demenz wirklich vorbeugen, was kann man dafür tun? Wie hilft man Betroffenen mit einer ganzheitlichen Unterstützung? Über 100 Gäste verfolgten zwei spannende Vorträge aus Wissenschaft und Praxis und führten im Anschluss angeregte Diskussionen. Prof. Dr. Tobias Hartmann, Direktor Deutsches Institut für Demenzprävention, Universität des Saarlandes sprach über "ALZHEIMERPRÄVENTION - Neue Erkenntnisse und praktische Ratschläge". Das Thema von Tamara Wilhelm-Jörck, erfahrene Expertin im Bereich Gerontopsychiatrie, war "DEMENZ GANZHEITLICH BEHANDELN - Möglichkeiten aus der Praxis". Zu beiden Themen finden Sie Material zum Download.

Das 11. Hamburger Demenzgespräch vom 19. Juli 2017 hatte das Thema: Angehörige im Fokus. Nach einer einfühlsamen Einführung von Landespastor Dirk Ahrens gab Senatorin Cornelia Prüfer-Storcks einen guten Überblick über das, was in den letzten Jahren in Hamburg erreicht wurde. Dr. Hanneli Döhner stellte umfassend die Situation pflegender Angehörigen dar (siehe Präsentation unten auf dieser Seite). Nach Praxisberichten von Martin Villeneuve (Pflegepartner Diakonie und Demenz-Sorgentelefon) und Christian Bergmann (Theodor-Fliedner Haus) wurde im Anschluss angeregt diskutiert.

Haben Sie Anregungen für weitere Demenzgespräche? Dann melden Sie sich gern bei Katrin Kell, Leitung Fachbereich Pflege und Senioren im Diakonischen Werk unter 040 / 30 620 - 299 kell@diakonie-hamburg.de