Diakonie Hamburg

News

15.000 Euro Soforthilfe der Nordkirche für Indien

Lupe Maßnahmen zur Prävention gegen Corona in Indien. Foto: CASA/Diakonie Katastrophenhilfe

Die Evangelisch-Lutherische Kirche in Norddeutschland (Nordkirche) stellt 15.000 Euro als Soforthilfe für von der Coronakrise besonders betroffene Menschen in Indien bereit. Sie unterstützt damit die Arbeit der Hilfsorganisation CASA in der Region, einem Partner der Diakonie Katastrophenhilfe.

Die Coronakrise sowie der Shutdown in Indien haben zu massiven Problemen vor allem für Tagelöhner, Wanderarbeiter und Straßenverkäufer geführt. Ihre Einkünfte sind durch den Shutdown komplett eingebrochen. Soziale Sicherungssysteme wie in Deutschland gibt es nicht. Die Gefahr, sich mit dem Corona-Virus zu infizieren, ist aufgrund der Bevölkerungsdichte vor allem in den Städten besonders hoch. Hinzu kommt, dass die öffentlichen Verkehrsmittel überlastet sind. Hunderttausende strandeten beim Versuch, in ihre Heimatdörfer zurückzukehren, auf der Straße.

Die Diakonie Katastrophenhilfe und ihre Partnerorganisation CASA unterstützen in dieser Situation. So wurden beispielsweise in Tamil Nadu und Andhra Pradesh 2.000 Mahlzeiten an Bedürftige verteilt. In der Stadt Puna verteilten Mitarbeitende von CASA Nahrungsmittel, Informationsblätter und Materialien wie Mundschutz, damit sich die Menschen vor dem Corona-Virus schützen können. In den kommenden Wochen wird CASA an weiteren Standorten Hilfe leisten. Dafür bittet die Diakonie Katastrophenhilfe um weitere Spenden.

 

Published on 24. April 2020