Diakonie Hamburg
AMIF-Projekt: "Türen öffnen – Vielfalt leben vor Ort"
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Über das Projekt "Türen öffnen – Vielfalt leben vor Ort"

Lupe

Vom 30.06.2015 bis zum 29.06.2018 läuft in Kooperation mit den Diakonischen Werken aus Baden und Schleswig-Holstein das Projekt „Türen öffnen – Vielfalt leben vor Ort“. Es wird aus dem Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds der EU (AMIF) kofinanziert.

Ziel des Projekts ist es, interkulturelle Öffnungsprozesse im Gemeinwesen zu initiieren und zu fördern. Das kann geschehen durch: Beratung bei der Organisationsentwicklung, Fortbildungen, bedarfsgerecht zugeschnittene Angebote, Netzwerkarbeit, stadtteilorientierte Aktionen, Fachtagungen, und anderes.

Interkulturelle Öffnung verstehen wir als einen Prozess der Organisations- und Personalentwicklung, der Organisationen oder Betrieben dazu verhilft, eine anerkennende Haltung gegenüber kultureller Vielfalt einzunehmen. Mit den entsprechenden Kompetenzen und Strukturen kann der Umgang mit „Vielfalt als Normalfall“ als Querschnittsaufgabe begriffen und in alltägliche Arbeitszusammenhänge einbezogen werden. Dabei geht es auch um Erkennen und Abbau von Barrieren und Diskriminierung, um auch Menschen mit Migrationshintergrund einen gleichberechtigten Zugang zu Angeboten und Dienstleistungen zu ermöglichen.

Das Projekt „Türen öffnen – Vielfalt leben vor Ort“ fördert diese Prozesse auf der Ebene der Gemeinwesenarbeit. Die sechs Gewinner-Projekte des Jahres 2016 haben 2017 ihre Arbeit aufgenommen und leben Interkultur. Sie geben ihren Stadtteilen ganz unterschiedliche Impulse, die über den eigentlichen Projektrahmen hinaus auch auf ihre Umgebung einwirken. So beschäftigen sich viele Menschen mit der Organisation von Begleitumständen wie z. B. Nutzungserlaubnissen oder Genehmigungen, denken über Anschaffungen oder Kooperationen nach oder entschließen sich zur freiwilligen Unterstützung. Diese Projekte tragen so auch zu interkulturellen Öffnungsprozessen in ihrem Sozialraum bei.