Diakonie Hamburg
ELAS-Suchtselbsthilfe
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Die ehrenamtliche Suchthilfe

Die ELAS-Suchtselbsthilfe besteht zurzeit aus rund 50 Selbsthilfe­gruppen (Verzeichnis zum Download siehe unten), eine Suchtberatungsstellen und 11 Informations- und Kontaktstellen. Sie bietet den Abhängigen und Angehörigen Suchtberatung, Begleitung und Seelsorge. Sie ermöglicht den Suchterkrankten den Weg in die professionellen Hilfen und stabilisiert für ein Leben ohne Suchtmittel. Sie bewahrt vor Rückfällen und begleitet in ein gelingendes Leben.

ELAS-Selbsthilfegruppen arbeiten aus ihrer Tradition heraus vornehmlich im Bereich der Abhängigkeit von Alkohol und Medikamenten, zunehmend aber auch suchtstoffübergreifend.

Die rund 100 ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben im Regelfall die von uns geleitete zweijährige Ausbildung zur ehren­amtlichen Suchtkrankenhilfe durchlaufen. Sie treffen sich zur Vollver­sammlung und wählen die Ehrenamtlichenvertretung, die eng mit der hauptamtlichen ELAS-Projektleitung zusammenarbeitet. Regelmäßig finden zum Informations- und Erfahrungsaustausch Mitarbeitertreffen und unterstützende Veranstaltungen statt.

Die ELAS arbeitet eng mit den ebenfalls zur Diakonie gehörenden Suchtselbsthilfeverbänden „Freundeskreise für Suchtkrankenhilfe Landesverband Hamburg e.V.“ und dem „Blauen Kreuz in Deutschland e. V. - Ortsverein Hamburg“ zusammen. Gemeinsam erreichen wir pro Jahr ca. 1.700 Betroffene und deren Angehörige.

Die ELAS ermöglicht und unterstützt ehrenamtliches Engagement:

  • ELAS-Selbsthilfegruppen mit ehrenamtlicher Leitung
    ELAS-Selbsthilfegruppen gibt es seit über 75 Jahren. Sie sind ursprünglich in Kirchengemeinden Hamburgs entstanden. Viele Gruppen treffen sich bis heute in kirchlichen Räumen, sind dort beheimatet und repräsentieren die Arbeit der ELAS bei kirchen­gemeindlichen Veranstaltungen. Weitere ELAS-Gruppen versammeln sich in den Räumen von Suchthilfeeinrichtungen. ELAS-Selbsthilfegruppen finden wochentags am Abend statt, so dass sie auch von Berufstätigen gut besucht werden können. Als „Hilfe von Betroffenen für Betroffene“ werden sie von dafür ausgebildeten Ehrenamtlichen geleitet und bieten in der Regel Hilfen für Suchtmittelabhängige und Angehörige an.

  • Informations- und Erstkontaktstellen der ELAS
    Unabhängig von Gruppenangeboten hat die ELAS derzeit 11 Informations- und Kontaktstellen eingerichtet, die eine ehrenamtliche Suchtberatung anbieten. Zudem existieren ähnliche Angebote in drei Kirchen­gemeinden.

  • „Treff Regenbogen“
    Der „Treff Regenbogen“ in Altona bietet ehrenamtliche Suchtberatung, kulturelle Veranstaltungen und Freizeitangebote, Telefonberatung und außerdem abends Raum für Suchtselbsthilfegruppen.