Diakonie Hamburg
ELAS-Suchtselbsthilfe
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Ausbildung zum/zur Ehrenamtlichen Suchtkrankenhelfer/in

Lupe

Die ELAS bietet in Hamburg seit vielen Jahren eine qualifizierte Ausbildung in der ehrenamtlichen Suchtkrankenhilfe an. Die Ausbildung ist insbesondere für selbst betroffene Personen geeignet, die ihre Lebenssituation gut stabilisiert haben und sich gerne in der Suchtselbsthilfe engagieren wollen. Betroffene sind nach unserem Verständnis auch Angehörige von Suchtmittelabhängigen und Menschen mit co-abhängigem süchtigen Verhalten. Unser Arbeitsansatz ist suchtmittelübergreifend, die Art des Suchtmittels ist für die Selbsthilfearbeit der ELAS nicht entscheidend, wichtiger ist die eigene Motivation für das Leben ohne die Suchtmittel. Interessierte Freiwillige Helfer ohne eigene Betroffenheit können sich ebenfalls für die Ausbildung bewerben. Außenstehende sind herzlich willkommen, da wir uns als Selbsthilfeorganisation im Verbund des gesamten Suchthilfesystems verstehen.

Ausbildungsziele und -schwerpunkte:

  • Erlernen von Gruppen- und Gruppenleitungskompetenzen
  • Selbsterfahrendes Lernen
  • Persönlichkeitsentwicklung
  • Erwerben von Fachwissen zur Sucht
  • Praktische Umsetzung des Erlernten

Umfang der Ausbildung:

  • Die Ausbildung dauert 2 Jahre und beginnt im August 2017
  • Die Ausbildung umfasst 28 Treffen am Abend mit den Schwerpunkten Selbsterfahrung, Supervision und Bilanzierung des Ausbildungsprozesses, eigene Präsentationen, offene Fremdreferate mit Diskussion
  • 2 Blockseminare, 5 und 7 Tage mit den Inhalten: Gruppenpädagogik und –dynamik, „Helferpersönlichkeit“ und Biographie.
  • 6 Wochenendseminare zu den Themen: Einführung in die Ausbildung / Selbstbewusstsein/ Gesprächsführung/ Konfliktbearbeitung/ Spiritualität/ Körper und Gefühl.
  • Eine Angehörigenveranstaltung
  • Mentorat: Hospitation und übende Leitung
  • Einzelgespräche nach Bedarf
  • Die Ausbildung endet mit einem dreitägigen Kolloquium und einer Kolloquiumsfeier.

Kosten: 1.000 Euro zahlbar in vier Raten.

Ort: Die abendlichen Treffen finden im Dorothee-Sölle-Haus, Königstrasse 54 statt, die Wochenenden und Blockseminare außerhalb, in der Regel mit Übernachtung.