ALL HAIL ALTRUJA
Diakonie Hamburg
Der Mitternachtsbus – unterwegs für Obdachlose
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Das Team

Lupe

Im Mitternachtsbus-Team sind zur Zeit ca. 140 Ehren­amtliche aktiv. Viele der Ehrenamtlichen engagieren sich seit mehreren Jahren für das Projekt, einige seit der ersten Stunde. Die Arbeit der Ehrenamtlichen ist die Lebensader des Projekts. Nur mit ihrem tatkräftigen Einsatz kann der Mitternachtsbus 365 Nächte im Jahr für obdachlose Menschen unterwegs sein. Die Ehrenamtlichen fahren alle vier Wochen eine Nacht mit dem Bus auf Tour. Dazu kommen regelmäßige Teamsitzungen für Fortbildungen und Austausch.

Einzelne Ehrenamtliche helfen außerdem bei tagsüber anfallenden Aufgaben mit, wie dem Einkauf von Lebensmitteln, Aufräum- und Sortierarbeiten in den Lagern, Abholung von Sachspenden, Reparatur und Pflege des Busses sowie die Präsentation unserer Arbeit auf Veranstaltungen.

Unser Team ist bunt gemischt. Die Ehrenamtlichen sind zwischen Anfang 20 und Mitte 70 Jahre alt. Sie bringen vielfältige berufliche Hintergründe mit. Dabei sind Angestellte und Selbstständige, Kaufleute, Ingenieure, Bankangestellte, Lehrerinnen, Pastoren, Ärzte, Krankenschwestern, Grafiker/-innen, Polizist/-innen, Hausfrauen, Studierende und Rentner/-innen und viele weitere Berufsgruppen.

Durch die monatlichen gemeinsamen Fahrten entstehen neue Freundschaften, die das Teamgefühl stärken und den Einsatz mittragen. Einige Ehrenamtliche bringen bereits Erfahrungen in der Arbeit mit Obdachlosen mit. Andere sammeln im Projekt erste Berührungen mit dem Thema und den Betroffenen.

Sie sind interessiert an ehrenamtlicher Mitarbeit?
Erste Informationen finden Sie im Flyer, den Sie unten auf dieser Seite herunterladen können. Zudem findet jeweils im Frühjahr und im Herbst ein Infoabend für ehrenamtlich Interessierte statt. Bei Interesse melden Sie sich bitte unter: mitternachtsbus@diakonie-hamburg.de.

Einige Stimmen von Ehrenamtlichen

Helmut D., 70 Jahre
„Geben ist besser als Nehmen.“

Bianca P., 39 Jahre
„Ich habe ein besseres Verständnis dafür gewonnen, dass nicht alles selbstverständlich ist.“

Gisela S., 69 Jahre
„Ich sehe die Obdachlosen jetzt mit anderen Augen. Wenn ich tagsüber in der Innenstadt unseren Gästen begegne, grüßen wir uns freundlich.“

Guido D., 42 Jahre
„Für mich hat sich die Sicht auf Wohlstand und die wirklich wichtigen Dinge im Leben geändert.“

Johannes C., 55 Jahre
„In vielen Gesprächen habe ich viele interessante Biographien gehört.“

Eva A., 44 Jahre
„Ohne Teamarbeit gäbe es den Mitternachtsbus nicht, ich schätze die absolute Zuverlässigkeit untereinander.“