Diakonie Hamburg

Diakonie Katastrophenhilfe

Hilfe für Flüchtlinge vor den Grenzen Europas

Lupe Foto: Markus Koth/ Diakonie Katastrophenhilfe

Trotz neuer Grenzzäune sind immer noch tausende Menschen auf der Balkanroute unterwegs. Unter teils lebensbedrohlichen Umständen fliehen sie vor Krieg und Vertreibung und suchen Zuflucht in Europa. Die Geflüchteten kommen meist über das Meer aus der Türkei nach Griechenland. Ihr Ziel: die nördlichen EU-Staaten.  Allein 2016 sind schon rund 74.000 Menschen auf dem Seeweg nach Europa gekommen. Die Flüchtlinge sind mehrere Wochen oder Monate unterwegs. Sie sind durch die enormen Strapazen der Flucht erschöpft, viele durch gewalttätige Erfahrungen in ihren Heimatländern und während der Flucht traumatisiert.

Die zwischenzeitliche Schließungen der Grenze von Griechenland nach Mazedonien haben die Situation der Flüchtlinge auf dem griechischen Festland weiter erschwert. Seit die EU den Flüchtlingspakt mit der Türkei am 18. März 2016 geschlossen hat, ist besonders die Situation in Idomeni an der griechisch-mazedonischen Grenze angespannt. Dort sind über 10.000 Menschen gestrandet. Sie erhalten nicht die Versorgung und Unterstützung, die sie bräuchten und hoffen immer noch auf eine Wiederöffnung der Grenze. Viele der Flüchtlinge, sind krank und haben keine adäquate Kleidung.

Auch an der serbischen Grenze ist die Lage angespannt. Schätzungen des UNHCR zufolge sitzen mehr als 10.000 Menschen auf der Balkanroute fest. Die Versorgungsstationen sind überlastet, es fehlt an wetterfesten Unterkünften, medizinischer Versorgung und Helfern. Viele der Geflüchteten müssen unter freiem Himmel übernachten. Etliche von ihnen sind krank, leiden an Erkältung, Grippe und teilweise an Hepatitis A. Ganze Familien haben Krätze, darunter auch schwangere Frauen.

Helfen Sie den Flüchtlingen vor den Grenzzäunen Europas

Die Diakonie Katastrophenhilfe unterstützt zusammen mit ihren lokalen Partnerorganisationen Flüchtlinge mit Lebensmitteln, Nahrung, Hygieneartikeln, Decken und Zelten. Auch Pakete mit Winterkleidung und Heizmaterial werden zur Verfügung gestellt, um die Menschen bis zum Beginn des Frühlings zu wappnen. Ziel unserer Hilfe ist es, die Würde, die Gesundheit und das Überleben dieser Menschen zu sichern.

Kostenbeispiel für Ihre Hilfe

10 Euro für ein Nahrungsmittel-Paket 2 Dosen Hühnerpastete, 2 Dosen Fisch, 2 Dosen Fleisch, 1 Päckchen Zwieback, 4 Energieriegel, 2 Päckchen Keksen, Plastikbesteck

25 Euro für ein Baby-Hygienepaket Windeln, Feuchttücher, Babyseife, Babycreme, Milchpuder, 1 Handtuch, 3 Wasserflaschen, 3 Dosen Babynahrung, 2 Flaschen Fruchtsaft, 1 Plastikflasche, 1 Plastiklöffel

35 Euro für wärmende Kleidung für ein Kleinkind
bestehend aus warmen Jacken, Hosen, wasserfesten Schuhen

Spendenkonto:

Evangelische Bank

IBAN: DE68 5206 0410 0000 5025 02

BIC: GENODEF1EK1

oder online unter www.diakonie-katastrophenhilfe.de/spenden

Spendenstichwort: Flüchtlingshilfe weltweit

Mehr Informationen über die Arbeit der Diakonie Katastrophenhilfe finden Sie hier.