ALL HAIL ALTRUJA
Diakonie Hamburg

AnDOCken - Ärztliche und Soziale Hilfe für Menschen ohne Papiere

Lupe

Ohne Papiere in Hamburg: Das betrifft zwischen 6.000 und 22.000 Menschen. Sie kommen aus Afrika, Südamerika und Osteuropa. Meist kamen sie als Touristen und sind geblieben, weil sie in ihrer Heimat keine Zukunft haben.

Ohne Papiere ist eine Gesundheitsversorgung der Betroffenen nicht sichergestellt, obwohl jeder Mensch ein Grundrecht auf eine medizinische Versorgung hat und jeder Arzt die Pflicht zu helfen. Die Finanzierung ärztlicher Leistungen für Menschen ohne Aufenthaltsgenehmigung ist damit aber nicht geklärt. Wenn ein Arzt einen Patienten ohne Papiere behandelt, geschieht dies meist ehrenamtlich. Ebenso schwerwiegend: aus Angst vor einer Abschiebung trauen sich Menschen ohne Dokumente selbst bei starken Schmerzen oft nicht zum Arzt oder ins Krankenhaus.

Um zumindest die allgemeine gesundheitliche Versorgung der Betroffenen zu verbessern, gibt es die „Hausärztliche Sprechstunde für Menschen ohne Papiere" der Diakonie. Anonym und kostenlos. In der Praxis arbeiten eine Allgemeinmedizinerin, eine Gynäkologin, eine Sozialberaterin und eine medizinische Fachkraft. Die kostenlose Sprechstunde für Menschen ohne Papiere findet immer dienstags und donnerstags in den Räumlichkeiten in der Bernstorffstraße in Hamburg-Altona statt.

Der Projektstart wurde durch die großzügige Spende einer Hamburger Stiftung ermöglicht. Für die Finanzierung in den kommenden Jahren sind wir dringend auf Spenden angewiesen.

Spendenkonto für Überweisungen: Diakonisches Werk Hamburg, IBAN: DE 65 520 604 100 111 222 333
BIC: GENODEF1EK1 Evangelische Bank (zum Kopieren für Ihr Online-Banking: DE6552060410011122233 )
Stichwort:"Spende AnDOCken"