Schulden aus der Coronazeit | Diakonisches Werk Hamburg
Diakonie Hamburg

Schulden aus der Coronazeit

Nutzen Sie die Unterstützungsmöglichkeiten!

Bei Fragen geben wir Ihnen gern telefonisch oder per E-Mail Auskunft.

 

Haben Sie finanzielle Schwierigkeiten aufgrund der Corona-Krise?
Vielleicht haben Sie Anspruch auf Leistungen?

  • Grundsicherung (Arbeitslosengeld I oder II)
  • Wohngeld und/oder Notfall- Kinderzuschlag, Bafög oder ähnliches.

Können Sie aufgrund der Corona-Pandemie Ihre Miete nicht bezahlen?

Bevor Sie etwas anderes zahlen, zahlen Sie Ihre Miete! Das ist am Wichtigsten. 

Wenden Sie sich an die zuständige Bezirkliche Fachstelle für Wohnungsnotfälle, wenn Sie Probleme mit der Zahlung Ihrer Miete haben.

 https://www.hamburg.de/fachstellen-wohnungsnotfaelle/

Für Selbständige
Hier finden Sie Informationen zu den finanziellen Hilfen der Bundesregierung:

https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/coronavirus/info-unternehmen-selbstaendige-1735010

Die Insolvenzantragspflicht gilt seit dem 1. Mai 2021 wieder in vollem Umfang. Sie war seit dem 1. März 2020 in bestimmten Fällen ausgesetzt gewesen.

https://www.bmjv.de/DE/Themen/FokusThemen/Corona/Insolvenzantrag/Corona_Insolvenzantrag_node.html

Weitere Steuerlichen Maßnahmen finden Sie unter diesem Link:

https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Standardartikel/Themen/Schlaglichter/Corona-Schutzschild/2020-03-19-steuerliche-Massnahmen.html

Steuerschulden Finanzamt

  • Die Steuern können im vereinfachten Verfahren längstens bis zum 30. September 2021 gestundet werden. Hierbei werden keine strengen Anforderungen an die Darstellung der Voraussetzungen für die Gewährung einer Stundung gestellt, wenn ein Bezug zur Corona-Krise erkennbar ist.
  • Anpassung von Vorauszahlungen: Unternehmen, Selbstständige und Freiberufler können außerdem die Höhe ihrer Vorauszahlungen auf die Einkommen- und Körperschaftsteuer anpassen lassen. Gleiches gilt für den Messbetrag für Zwecke der Gewerbesteuer-Vorauszahlungen. Hierfür können sie bei ihrem Finanzamt einen Antrag stellen. Haben Sie Angestellte? Könnte Ihnen Kurzarbeitergeld helfen?
    https://www.arbeitsagentur.de/m/corona-kurzarbeit/Rund ums Arbeitslosengeld II
  • Die Corona Soforthilfe ist unpfändbar! laut Beschluss vom Bundesfinanzhof vom 9.7.2020, Az. VII S 23/20 (AdV). Die vollständige Entscheidung kann auf der Homepage des Bundesfinanzhofs eingesehen werden.
  • Quelle: https://www.dihk.de/de/aktuelles-und-presse/coronavirus/welche-weiteren-erleichterungen-gibt-es-fuer-unternehmen-im-hinblick-auf-steuerzahlungen--19656

  • Änderungen der eigenen Verhältnissen sind weiterhin an die Jobcenter zu melden.
  • Kurzarbeitergeld gilt als Einkommen und wird entsprechend angerechnet.
  • Mehrbedarf wegen häuslicher Quarantäne gibt es nicht.

Kinderzuschlag:

Vielleicht haben Sie Anspruch auf Kinderzuschlag?

https://www.arbeitsagentur.de/familie-und-kinder/kinderzuschlag-anspruch-hoehe-dauer

Studieren Sie?
Wenn sich Ihre finanzielle Situation verändert hat: Stellen Sie gegebenenfalls erstmalig einen Antrag auf Leistungen nach dem BAföG oder bitten Sie um eine Neuberechnung der Leistungen nach dem BAföG (Aktualisierungsantrag).

Zudem gibt es Möglichkeiten einer Überbrückungshilfe für Studierende in pandemiebedingten Notlagen:

https://www.bmbf.de/de/wissenswertes-zur-ueberbrueckungshilfe-fuer-studierende-11509.html

Studierende können bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) ein Darlehen beantragen. Es ist zwar derzeit zinsfrei, jedoch gilt ab dem 1.1.2022 dann wieder der reguläre Zinssatz.

https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Privatpersonen/Studieren-Qualifizieren/KfW-Studienkredit/KfW-Corona-Hilfe-f%C3%BCr-Studierende/?redirect=583552

https://www.arbeitsagentur.de/corona-faq-grundsicherung#1478910489384

 

Haben Sie noch Fragen? Melden Sie sich gern per e-Mail oder Telefon bei uns.