Diakonie Hamburg
Flucht & Migration
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Pressemeldung

Integrationszentrum Hamburg-Nord feiert 10-jähriges Jubiläum

Lupe

Das Integrationszentrum Hamburg-Nord (IZ) der Diakonie feiert am 11. November 2019 sein 10-jähriges Jubiläum. Bereits seit 2009 stehen unsere Mitarbeitenden Menschen mit Migrationshintergrund mit Informationen, Rat und Hilfe tatkräftig zur Seite. Die Arbeit des IZ ist eine Erfolgsgeschichte – über 24.000 Menschen aus aller Welt wurden auf ihrem Weg, ein aktives und selbstbestimmtes Leben in Hamburg zu führen, unterstützt. In diesem Zeitraum wurden zudem 83 Integrationskurse mit über 1600 Teilnehmenden angeboten. Die sieben Mitarbeitenden des IZ haben alle eigene Migrationserfahrung und beraten die Hilfesuchenden in zwölf verschiedenen Sprachen – vorrangig zu Sprachförderung und beruflicher Qualifizierung, Existenzsicherung und Wohnen, aufenthaltsrechtlichen Fragen sowie Gesundheit und Familie. Dabei ist das IZ nicht nur für die Ratsuchenden von Nutzen, sondern für alle Menschen, denen es an einem gelingenden und demokratischen gesellschaftlichen Miteinander gelegen ist.

„Gerade heute, wo so viele Migrantinnen und Migranten in Hamburg ein neues Zuhause gefunden haben – auf der Flucht vor Krieg und Diktaturen oder auf der Suche nach Arbeit und einem normalen, besseren Leben – ist die Arbeit der Integrationszentren von großer Bedeutung. Für mich ist das Integrationszentrum ein Stützpunkt für Migrantinnen und Migranten und ein Ort der Vielfalt und Teilhabegerechtigkeit, und somit eine gerechte und sinnvolle Ergänzung der Regelangebote“, betont Agnieszka Sieja, Leiterin des Integrationszentrums Hamburg-Nord.

Hintergrundinformation

Das Integrationszentrum Hamburg-Nord versteht sich als eine interkulturelle Beratungsstelle und Treff für erwachsene Migrantinnen und Migranten. Es wird Beratung und Information zu aufenthaltsrechtlichen Fragen, zu Deutschkursen und Weiterbildung, Schule, Ausbildung und Beruf, Wohnen, Fragen zu sozialen Leistungen (Arbeitslosengeld I und II, Sozialhilfe, Kinder- und Elterngeld), Fragen rund um Ehe, Familie, Erziehung und vieles mehr angeboten. Die Ratsuchenden werden bei Bedarf dabei unterstützt, eine passende Fachberatungsstelle, eine zuständige Behörde oder eine rechtliche Beratung zu finden. Alle Beratungen sind kostenlos und vertraulich. Die Mitarbeitenden haben alle eigene Migrationserfahrungen und interkulturelle Kompetenzen. Beratungen werden in den folgenden Sprachen angeboten: Deutsch, Englisch, Spanisch, Französisch, Türkisch, Polnisch, Dari, Farsi, Mina, Ewe, Kroatisch und Tschechisch. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben außerdem Erfahrung damit, sich in einfachem Deutsch zu verständigen.

Ein weiterer Schwerpunkt der Arbeit des Integrationszentrums ist die Sprachförderung. So bietet das Integrationszentrum selbst Deutsch-Integrationskurse an. Sollte das Integrationszentrum keinen passenden Kurs haben, unterstützen die Beraterinnen und Berater Interessenten bei der Suche nach anderen Sprachkursträgern. Auch Fachveranstaltungen, Workshops und Seminare für unterschiedlichen Fachthemen finden in IZ-Räumlichkeiten statt.

Das Integrationszentrum ist zudem ein Ort der Begegnung. So finden dort Gesprächskreise und offene Treffs statt. Außerdem treffen sich dort Mitglieder verschiedener Communities, um über Literatur zu diskutieren oder im Chor zu singen. Ferner stehen die Räume des Integrationszentrums Migrantenselbstorganisationen immer zur Verfügung. Die Beraterinnen und Berater stehen diesen Organisationen darüber hinaus mit ihrem Fachwissen und ihren Erfahrungen unterstützend zur Seite.

Für Rückfragen stehen Ihnen gerne zur Verfügung:

Steffen Becker,
Diakonisches Werk, Pressesprecher – Information und Öffentlichkeitsarbeit
Tel. 040 30620-233

Dr. Korinna Heimann
Diakonisches Werk, Fachbereichsleitung Migrations- und Frauensozialarbeit
Tel. 040 30620-219

Veröffentlicht am 11. November 2019