Diakonie Hamburg

Pressemeldung

Veranstaltungshinweis: Energiewende – was kommt nach Fukushima?

Zu einer Veranstaltung über sichere und nachhaltige Energieversorgung lädt "Brot für die Welt" am Mittwoch, 16. November 2011, 19.00 Uhr in den Herrengraben 4.

Rund acht Monate nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima, die uns wieder einmal die unkontrollierbaren Gefahren der Atomkraft vor Augen geführt hat, ist viel in Deutschland geschehen: Die Bundeskanzlerin hat in einem Moratorium die Aussetzung der Laufzeitverlängerung für deutsche Atomkraftwerke verfügt und eine Ethikkommission für sichere Energieversorgung berufen; der Ausstieg aus der Atomenergie bis zum Jahr 2022 ist in Deutschland beschlossene Sache. Doch soll Energieversorgung nachhaltig und verantwortbar sein, dann betrifft sie den Lebensstil eines jeden einzelnen und sie hat globale Auswirkungen.

Die Veranstaltung will kritisch fragen, ob die in Gang gesetzte Energiewende auch den politischen Willen beinhaltet, den Zusammenhang von Energie, Gerechtigkeit und Lebensstil zu reflektieren.

Auf dem Podium sitzen:

• Andree Böhling, Energieexperte Greenpeace, Hamburg
• Dr. Bernd Bornhorst, MISEREOR, Aachen
• Dr. Hans-Jochen Luhmann, Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie
• Thomas Hirsch, Brot für die Welt, Stuttgart
• Andreas Kuhlmann, Geschäftsbereichsleiter Strategie und Politik, BDEW Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft, Berlin
• Pieter Wasmuth, Generalbevollmächtigter der Vattenfall Europe AG für Hamburg und Norddeutschland.

Es moderiert die Journalistin Annette Leiterer

Kooperation mit Katholische Akademie, BUND, MISEREOR, UmweltHaus am Schüberg und Zukunftsrat Hamburg

Pressekontakt:
Linda Corleis, Brot für die Welt, Telefon: 35018 341

Veröffentlicht am 11. November 2011