Diakonie Hamburg

Pressemeldung

Toter Obdachloser unter der Kennedy-Brücke

Lupe Der Mitternachstbus im Einsatz

In der Nacht vom 19. auf den 20. Februar haben Mitarbeitende des Mitternachtsbusses der Diakonie unter der Kennedy-Brücke einen toten, männlichen Obdachlosen gefunden. Damit hat der bisher relativ milde Winter in Hamburg vier Todesopfer gefordert. Peter Ogon, Leiter Fachbereich „Existenzsicherung“ im Diakonischen Werk Hamburg: „Selbst wenn der Mann nicht erfroren sein sollte, gilt: Das Leben auf der Straße ist und bleibt gerade im Winter ein großes gesundheitliches Risiko. Nicht umsonst erfüllt Obdachlosigkeit per se den Tatbestand der Gefahr für Leib und Leben. Jeder tote Obdachlose ist einer zu viel und weist auf die Defizite im Hilfesystem hin. Ausreichend Unterkunftsplätze, die auf Grund ihrer Ausstattung auch angenommen werden können, sind das, was wir in Hamburg zu allererst brauchen.“
 

Veröffentlicht am 21. Februar 2014