Diakonie Hamburg

Pressemeldung

Syrien: Schutz der Zivilbevölkerung gefordert

Die humanitäre Lage in Syrien verschlechtert sich von Tag zu Tag. Mit Sorge verfolgt die Hamburger Diakonie die Eskalation in Syrien. Landespastorin Annegrethe Stoltenberg, Chefin der Hamburger Diakonie: „Die Diakonie Katastrophenhilfe appelliert an die Konfliktparteien, das humanitäre Völkerrecht zu beachten. Wir versuchen weiterhin den Menschen zu helfen, die fliehen müssen. Dafür bitten wir alle Hamburgerinnen und Hamburger um Unterstützung."

Die Diakonie Katastrophenhilfe unterstützt zusammen mit kirchlichen und anderen Partnern im globalen kirchlichen Hilfsnetzwerk „ACT Alliance“ syrische Flüchtlinge in Jordanien, im Libanon und im Irak. Die Diakonie Katastrophenhilfe versorgt derzeit 28.000 syrische Flüchtlinge mit Hilfspaketen, die neben Nahrungsmitteln auch Kleidung, Bettwäsche, Hygieneartikel und Haushaltsbedarf beinhalten.

Bis zu einer halben Million Menschen sind im Land auf der Flucht. Mehr als 120.000 Menschen sind in die Nachbarländer geflohen. Sie brauchen für das Überleben jetzt die Dinge des täglichen Bedarfs, weil sie meist keine Möglichkeiten hatten von zu Hause etwas mitzunehmen.

Die Diakonie Katastrophenhilfe bittet um Spenden unter dem Stichwort „Nothilfe Syrien“ auf das Spendenkonto "Diakonie Katastrophenhilfe", Kontonummer 88 88 00, BLZ 210 602 37 EDG Kiel

Für Rückfragen steht Ihnen Susanne Hesemann, Leiterin des Fachbereiches Weltweite Diakonie unter 040/306 20-232 gern zur Verfügung.

Veröffentlicht am 9. August 2012