Diakonie Hamburg

Pressemeldung

Sturzflut in Indien: Die Nordkirche stellt 10.000 Euro Soforthilfe zur Verfügung

Als Soforthilfe für die Betroffenen der Sturzfluten in Indien stellt die Evangelische Kirche in Norddeutschland 10.000 Euro bereit. Mit diesem Geld kann die Diakonie Katastrophenhilfe vor Ort helfen. Nahrungsmittel, Hygieneartikel, Planen und einfache Materialien für provisorische Unterkünfte werden verteilt. „Das Ausmaß der Katastrophe ist noch nicht abzusehen. Wir rechnen mit mehr als 15.000 Toten“, erklärte Nirmal J. Singh von CASA, der indischen Partnerorganisation der Diakonie Katastrophenhilfe.

Die Nordkirche pflegt seit Jahrzehnten enge Beziehungen zur Jeypore-Kirche in Indien. Auch von dort wird über die dieses Jahr so unerwartet frühen und so außergewöhnlich heftigen Regenfluten berichtet. Die Wassermassen haben Brücken weggerissen, Straßen zerstört und viele Dörfer von jeglicher Versorgung abgeschnitten. 

Hintergrundinformation:
Etwa 100.000 Pilger wurden von den sturzflutartigen Überschwemmungen und Erdrutschen am südlichen Himalaya in der Region Uttarakhand überrascht. „Ihre Hotels waren nahe an den Flüssen gebaut und wurden von den Wassermassen regelrecht weggespült“, erklärte Singh und betonte, dass die Dorfbewohner ihre gesamte Lebensgrundlage in den Fluten verloren hätten. Die Dörfer liegen in zerklüfteten Bergketten und sind häufig nur nach tagelangen Fußmärschen oder per Hubschrauber zu erreichen. Die Rettungsmaßnahmen werden durch die andauernden Regenfälle und die Gefahr von Erdrutschen erschwert. Ein Hubschrauber der indischen Armee ist bereits bei Rettungsarbeiten abgestürzt. 

Weil auch das endgültige Ausmaß der Flut in Deutschland noch nicht abzusehen ist, bittet die Diakonie Katastrophenhilfe dringend um weitere Spenden unter dem Stichwort: „Hilfe weltweit“

Spendenkonto:
Diakonie Katastrophenhilfe
Kontonummer 88 88 00 bei der Ev. Darlehnsgenossenschaft Kiel
BLZ 201 602 37

 

 

Veröffentlicht am 27. Juni 2013