Diakonie Hamburg

Pressemeldung

Neue Beratungsstelle für EU-Bürger aus Osteuropa

Lupe

Ab 1. November gibt es eine neue Diakonie-Beratungsstelle für EU-Bürger aus Osteuropa. Die Fachstelle Zuwanderung Osteuropa unterstützt Menschen aus Osteuropa, die ihren Lebensmittelpunkt in Hamburg haben und sich in schwierigen Lebenssituationen befinden. Welche Lebens- und Arbeitsperspektive habe ich in Hamburg? Wie bekomme ich eine Wohnung, was kann ich tun, wenn ich krank bin, habe ich ein Anrecht auf Krankenversicherung? Bei diesen und vielen anderen Fragen berät und unterstützt das neue Diakonieprojekt.

Landespastor und Diakoniechef Dirk Ahrens: „Die Zuwanderung aus Osteuropa ist politisch gewollt und Folge der europäischen Einigung. Da Hamburg von der EU-Binnenwanderung stark profitiert, muss die Stadt auch Verantwortung für die Zugewanderten übernehmen, die bei uns in Schwierigkeiten geraten. Aus diakonischer Sicht hat jede und jeder, unabhängig von Herkunft, Qualifikation oder Haushaltslage das Recht auf eine menschenwürdige Existenz. Ich freue mich deshalb sehr, dass wir dieses wichtige neue Hilfsangebot zügig auf den Weg bringen konnten.“

Bei den Themen Krankenversicherungsschutz und medizinische Versorgung wird die Beratungsstelle eng mit den zuständigen Fachleuten der Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration, der Clearingstelle „Gesundheitsversorgung Ausländer“ und mit der Evangelischen Auslandsberatung zusammenarbeiten. So wird die Beratungsstelle die Zugewanderten beim Zugang zum Krankenversicherungsschutz durch eine intensive Einzelfallbegleitung unterstützen.

Ab 17. November bietet die Beratungsstelle montags von 10 Uhr bis 12 Uhr und donnerstags von 13 Uhr bis 15 Uhr Beratungen ohne Terminabsprache an. Die Beratungsstelle ist in der Königstraße 52, 22767 Hamburg zu finden. Die Mitarbeitenden sprechen deutsch, bulgarisch, englisch und rumänisch. Telefonisch ist die Beratungsstelle unter den Rufnummern 040 30 62 0 -446 oder -447 erreichbar. Die Mailadresse lautet: zuwanderung@diakonie-hamburg.de.

Veröffentlicht am 2. November 2014