Diakonie Hamburg

Pressemeldung

Montag, 12. Januar, 18 Uhr: Kundgebung für Freiheit und Demokratie

Die Hamburger Diakonie und die Nordkirche unterstützen den Aufruf zur Kundgebung für Freiheit und Demokratie am Montag, 12. Januar 2015 ab 18 Uhr auf dem Gerhart-Hauptmann-Platz.

Der Verein "Unternehmer ohne Grenzen" hat nach dem Anschlag auf das Pariser Satire-Magazin „Charlie Hebdo“ zu einer Kundgebung für Freiheit und Demokratie und gegen Terror, Rassismus und Ausgrenzung aufgerufen. Auch die Nordkirche und die Hamburger Diakonie rufen zur Teilnahme an der Kundgebung auf.

Diakoniechef Landespastor Dirk Ahrens ist einer der Redner: "Wir wollen daran erinnern, dass Religionen niemals dazu da sind, Rechthaberei zu legitimieren oder im Namen Gottes unsere Allmachtsfantasien auszuleben. Der Mensch ist eben gerade nicht das alleinige Maß aller Dinge. Wir müssen nun widerständig sein, Großzügigkeit und Menschenliebe gegen die Angst setzen. Wo andere trennen wollen, müssen wir vermitteln und verbinden. Wo gehasst wird, wollen wir an die Macht der Liebe glauben. Wir lassen uns die Freiheit der Meinung nicht nehmen. Und wir lassen uns durch den Extremismus nicht extrem machen." Ahrens wird auch die Grüße der Bischöfin für den Sprengel Hamburg und Lübeck, Kirsten Fehrs überbringen.

Unter anderem sprechen Kazim Abaci, Geschäftsführer, Verein " Unternehmer ohne Grenzen", Katja Karger, Vorsitzende, DGB Hamburg, Joachim Lux, Intendant, Thalia Theater, Mustafa Yoldas, Vorsitzender, Schura Rat der islamischen Gemeinschaften in Hamburg e.V. Baris Önes, Vertreter der Alevitischen Gemeinde Hamburg und Sedat Simsek, Vorsitzender, İslamische Religionsgemeinschaft DITIB e.V. auf dem Gerhart-Hauptmann-Platz.

Veröffentlicht am 10. Januar 2015