Diakonie Hamburg

Pressemeldung

Landespastorin Stoltenberg mit Festgottesdienst verabschiedet

Lupe

Vor rund 500 Gästen wurde am Freitag, 29. November, Landespastorin Annegrethe Stoltenberg in der Hauptkirche St. Katharinen mit einem Festgottesdienst in den Ruhestand verabschiedet.

Gerhard Ulrich, Landesbischof der Nordkirche dankte Stoltenberg für ihren Dienst als Landespastorin, Synodale und Mitglied in Kuratorien und Aufsichtsräten: „Ich danke dir für deine Warmherzigkeit, die in bewegten Zeiten einfach gut getan hat. Immer schon hast Du kompromisslos Partei ergriffen für die Schwachen, für die, die ausgegrenzt an den Hecken und Zäunen der Gesellschaft standen und stehen. Ganz und gar hast Du Dich in diesen Dienst gestellt, ganz den Menschen zugewandt, mit der auch uns allen bekannten und vertrauten Entschiedenheit und Empathie.“

Sozialsenator Scheele betonte: „Sie, liebe Frau Stoltenberg, waren in den vergangenen Jahren das Gesicht der Diakonie in Hamburg. Es ist Ihnen gelungen die Vielfalt der Diakonie in der Stadt sichtbar zu machen.“  

Der Präsident der Diakonie Deutschland, Johannes Stockmeyer würdigte Stoltenbergs Engagement für die Bundes-Diakonie: „Die Diakonie Deutschland ist dankbar dafür, dass Annegrethe Stoltenberg seit 2001 viel Zeit und Kraft eingebracht hat, damit der Bundesverband als leistungsfähige und politisch wirksame Organisation dort ankommen konnte, wo er heute seine spezifischen Aufgaben erfüllt. In der langjährigen freundschaftlichen Zusammenarbeit habe ich ihre Freundlichkeit ebenso schätzen gelernt wie ihre Entschiedenheit, erforderliche Veränderungen anzupacken.“

Pastor Dr. Torsten Schweda, Aufsichtsratsvorsitzender des Diakonischen Werkes Hamburg sagte: „Nach einem Motto von Martin Luther haben Sie, Frau Stoltenberg, die Küche der Diakonie gestaltet: Gar, klar und wahr. Immer mit einer großen Portion Humor und Gelassenheit dabei. Und Ihre Zutaten sind Menschlichkeit, Wahrhaftigkeit und Gerechtigkeit.“

In ihrer Predigt setzte sich Stoltenberg mit der geistlichen Dimension diakonischer Arbeit auseinander: „Das Konkrete symbolisch verstehen, im alltäglichen Tun, im beruflich diakonischen Handeln die spirituelle Dimension sehen –davon wünsche ich mir mehr – auch in der Diakonie. Unser ganz gewöhnliches Tun ist eine heilige Handlung. Unser Leben kann nicht aufgeteilt werden in heilig und unheilig.“

Veröffentlicht am 29. November 2013