Diakonie Hamburg

Pressemeldung

Kritik an Sozialbehörde: Winternotprogramm muss allen Obdachlosen offenstehen

Diakonie-Vorstand Gabi Brasch: „Jeder Mensch, der in Hamburg obdachlos wird, muss vor dem Erfrieren geschützt werden, egal woher er kommt und wielange er in Hamburg bleibt. Der Plan der Sozialbehörde, Osteuropäern den Zugang zum Winternotprogramm zu erschweren, ist auch rechtlich äußerst fragwürdig: Obdachlosigkeit bedeutet automatisch eine Gefahr für Leib und Leben. Deswegen besteht für Hamburg eine Unterbringungspflicht – unabhängig vom Pass oder dem Lebensmittelpunkt. Dieser Verpflichtung kann und darf sich Hamburg nicht entziehen.“

Veröffentlicht am 7. August 2012