Diakonie Hamburg

Pressemeldung

Infotag: Klima schützen - Kosten sparen

Vom Energiemanagement bis zum fairen Mittagsimbiss, vom grünen Strom bis zum Elektrofahrrad reichte das Themenspektrum auf dem ersten Infotag zu nachhaltiger Beschaffung und Energiemanagement, den das Diakonische Werk Hamburg am 19. April im Hamburger Dorothee-Sölle-Haus veranstaltete. Die Besucher diakonischen Mitgliedseinrichtungen informierten sich durch zahlreiche Vorträge und ganz praktisch über das Thema. Dabei ging es nicht nur um ethische Fragen, auch die Kosten spielten eine wichtige Rolle: „Allein durch konsequentes Energiecontrolling lassen sich in öffentlichen Gebäuden cirka zehn Prozent der Energiekosten einsparen - ohne größere Investition tätigen zu müssen“ meint Dirk Behrens vom Baudezernat des Nordelbischen Kirchenamtes: „Viele Kirchengemeinden nutzen deshalb die seit 2010 von uns eingeführte internetbasierte Software“.

Auch Dieter Brübach vom Bundesdeutschen Arbeitskreis für Umweltbewusstes Management e.V. (B.A.U.M.) betonte: „Wer auf Klimaschutz und Energieeffizienz setzt, kann Kosten sparen, fördert zukunftsfähiges Wachstum und stärkt die eigene Wettbewerbsfähigkeit“. Klimaschutz ganz praktisch er-fahren konnten die Teilnehmer, in dem sie eine Runde im Elektroauto oder auf dem Elektrofahrrad der Kampagne „Kirche für Klima“ drehten - beide Verkehrsmittel sind eine interessante Alternative für mobile Pflegedienste.
Das Fazit von Stefan Ecke, Leiter des Immobilien Managements der Stiftung "Das Rauhe Haus" lautet: "Ich denke ganz konkret über die Teilnahme am Energiespar-Programm "Öko Profit" nach. Jetzt ist es wichtig, in der eigenen Institution den Startschuss für nachhaltiges Handeln hinzubekommen."

Veröffentlicht am 20. April 2012