Diakonie Hamburg

Pressemeldung

Freiwillige Migranten gesucht!

Unter dem Motto „Stark sein – Stark machen!“ möchte die Diakonie Hamburg im Rahmen eines neuen Projektes Migrantinnen und Migranten für ein freiwilliges Engagement gewinnen. Die Freiwilligen können bei der freiwilligen Tätigkeit eigene Stärken und Interessen einbringen, Sprachkompetenzen erproben und erweitern, Einrichtungen und Arbeitskulturen kennen lernen und an Fortbildungen teilnehmen. Über ihr Engagement bekommen sie eine Bescheinigung, die zum Beispiel bei Bewerbungen hilfreich sein kann. Es sind keine besonderen Voraussetzungen erforderlich.

In den Strukturen des freiwilligen Engagements sind Menschen mit Migrationshintergrund laut Statistik deutlich unterrepräsentiert. Die Gründe hierfür sind vielfältig: Die Strukturen und Möglichkeiten des freiwilligen Engagements sind für Zugewanderte oft nicht transparent genug. Auch spielen Ängste und die Befürchtung, den Anforderungen zum Beispiel aufgrund der Sprachkenntnisse nicht gerecht zu werden, eine Rolle.

Dabei ist freiwilliges Engagement eine große Chance, an der Gesellschaft teilzuhaben, sie mit zu gestalten und Teil von ihr zu sein. Aber auch viele Einrichtungen müssen sich noch für Freiwillige mit Migrationshintergrund öffnen. Die Pestalozzi-Stiftung, alsterdorf assistenz west und der Quartierstreff westend von der Hamburger Stadtmission machen sich bereits auf den Weg und beteiligen sich am Projekt „Stark sein – Stark machen!“ der Diakonie. Sie suchen Freiwillige, die Menschen mit Behinderung unterstützen und bei Behördengängen oder Freizeitaktivitäten begleiten. Der Quartierstreff westend in Wilhelmsburg freut sich auf Freiwillige für eine internationale Frauengruppe.

Das Projekt ist in Zusammenarbeit mit dem Projekt „Mitten im Leben – Diakonie in der Einwanderungsgesellschaft“ entstanden und wird aus Mitteln des Europäischen Integrationsfonds kofinanziert.

Weitere Informationen zum Projekt:
Nina Riken, Telefon 306 20 – 214
oder freiwillige@diakonie-hamburg.de
Fachberatung Freiwilligenengagement
im Diakonischen Werk Hamburg

Veröffentlicht am 18. Oktober 2010