Diakonie Hamburg

Pressemeldung

Erfolgreiche Integrationsarbeit wird belohnt: Das Diakonie-Projekt "Zentrale Anlaufstelle Anerkennung" wird ausgebaut und verlängert

Wer im Ausland einen Berufs-, Schul- oder Hochschulabschluss erworben hat, kann sich im Diakonischen Werk Hamburg vom Team der „Zentralen Anlaufstelle Anerkennung“ (ZAA) beraten lassen wie sein Abschluss in Deutschland anerkannt werden kann. Doch das Projekt wurde so gut angenommen, dass es an die Grenzen seiner Kapazitäten kommt: Seit 1. Oktober 2010 wurden über 800 Migrantinnen und Migranten aus 93 Ländern von der ZAA beraten. Und wenn am 1. April 2012 das neue Anerkennungsgesetz des Bundes in Kraft tritt, erwartet die ZAA einen weiteren Anstieg der Anfragen. Jetzt hat die Behörde für Arbeit, Familie, Soziales und Integration die Aufstockung der Beratungskapazität sowie eine Verlängerung des Diakonie-Projektes bis 31. Dezember 2013 bewilligt.

Die Finanzierung erfolgt jeweils zu 50% aus Mitteln der Freien und Hansestadt Hamburg und des Europäischen Sozialfonds (ESF). Diakonie-Vorstand Gabi Brasch: „Wir freuen uns, dass die Freie und Hansestadt Hamburg beim Thema Anerkennung ausländischer Abschlüsse vorbildlich vorangeht und für diese wichtige integrationspolitische Aufgabe zusätzliche Mittel bereitstellt.“

Die Zentrale Anlaufstelle Anerkennung berät in der Max-Brauer-Allee 16 in verschiedenen Sprachen Menschen mit ausländischen Berufsqualifikationen sowie Schul- und Universitätsabschlüssen. Kontakt und Terminvereinbarung über E-Mail an zaa@diakonie-hamburg.de oder Tel.(040) 30620-396. Unter www.anlaufstelle-anerkennung.de finden Sie weitergehende Informationen.

Für Rückfragen steht Ihnen der Leiter der ZAA, Herr Michael Gwosdz unter 040/ 306 20-254 gern zur Verfügung.

Veröffentlicht am 30. Januar 2012