Diakonie Hamburg

Pressemeldung

Elbflut

Lupe

Die Diakonie Katastrophenhilfe arbeitet mit Hochdruck in allen Hochwassergebieten, um den Menschen beizustehen. Leider ist das Ende noch nicht erreicht: Der Scheitel der Elbe wälzt sich weiter nach Norden und droht, mit Dammbrüchen weitere Regionen zu verwüsten. Viele müssen noch zittern. Aber selbst da, wo das Wasser schon abzieht, steht das Schwierigste den Menschen erst bevor: der mühsame Wiederaufbau. Viele, gerade die Schwächsten, brauchen dann Beratung, wie sie an Unterstützung kommen, und Hilfe beim endlosen Gang zu den Behörden, Banken und Versicherungen.

Ein Experte der Diakonie Katastrophenhilfe ist derzeit im Hochwassergebiet im Süden und Osten Deutschlands, um die Hilfsprogramme der Diakonischen Werke zu koordinieren. „Durch unsere Erfahrung aus 2002 sind wir gut aufgestellt. Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in meinem Team kennen die lokalen Begebenheiten und Ansprechpartner noch von damals“, so Stefan Schröer, Fluthilfekoordinator der Diakonie Katastrophenhilfe.

In den diakonischen Beratungsstellen und in den evangelischen Gemeinden vor Ort wurden Notunterkünfte eingerichtet und seelsorgerliche Betreuung für Betroffene angeboten. Nach Abklingen des Hochwassers wird die Diakonie die Geschädigten in Versicherungsfragen beraten und Bedürftigen durch finanzielle Unterstützung bei Aufräumarbeiten und Wiederanschaffung des zerstörten Hausrats helfen.
 
Die Diakonie Katastrophenhilfe bittet um Spenden unter dem Stichwort: „Fluthilfe“.

Diakonie Katastrophenhilfe: Konto 88 88 00, Evang. Darlehensgenossenschaft, BLZ 2106 0237 oder online: www.diakonie-katastrophenhilfe.de

Veröffentlicht am 10. Juni 2013