Diakonie Hamburg

Pressemeldung

Dirk Ahrens leitet ab 2014 das Diakonische Werk Hamburg

Lupe Pastor Dirk Ahrens (Foto: Markus Scholz)

Kiel/Hamburg (mb/bck). Die Kirchenleitung der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland (Nordkirche) hat Pastor Dirk Ahrens zum zukünftigen Landespastor des Diakonischen Werkes Hamburg berufen. Damit folgte sie dem Vorschlag des Aufsichtsrates des Diakonischen Werkes Hamburg. Dirk Ahrens wird in Nachfolge der derzeitigen Landespastorin Annegrethe Stoltenberg sein Amt am 1. Januar 2014 antreten. Stoltenberg wird zum Jahresende in den Ruhestand eintreten.

Landespastorin Annegrethe Stoltenberg: "Ich freue mich sehr, dass ich die wunderbare und wichtige Aufgabe als Landespastorin Ende des Jahres in so kompetente Hände übergeben kann. Pastor Dirk Ahrens ist als Theologe und als Leitungspersönlichkeit für die Hamburger Diakonie eine hervorragende Wahl."

Bischof Gerhard Ulrich, Vorsitzender der Kirchenleitung, beglückwünschte Dirk Ahrens zu seiner Berufung und wünschte ihm Gottes Segen für sein neues Amt. Ahrens kenne die diakonischen und gesamtgesellschaftlichen Herausforderungen der Stadt. „Als Pastor unserer Kirche wird er sich zusammen mit den Mitarbeitenden des Diakonischen Werkes und dessen Mitgliedseinrichtungen für die Menschen vor Ort einsetzen“, so Ulrich.

Dr. Torsten Schweda, Aufsichtsratsvorsitzender des Diakonischen Werkes Hamburg, sagte nach der Berufung: „Pastor Ahrens ist bei den Mitgliedseinrichtungen der Hamburger Diakonie aufgrund seiner beruflichen Erfahrung bereits bestens eingeführt. Der Aufsichtsrat des Diakonischen Werkes ist sicher, dass Dirk Ahrens die sehr erfolgreiche Arbeit von Landespastorin Annegrethe Stoltenberg fortsetzen und mit eigenen Akzenten gestalten wird. Darauf freuen wir uns.“

Pastor Dirk Ahrens freut sich auf seine neue Aufgabe und sagte: „Unser höchstes Gut ist unsere Glaubwürdigkeit. Deshalb wollen wir stärker werden, wo es um das besondere Diakonische Profil geht. Die Gesellschaft braucht sowohl unsere Professionalität auf dem Sozialmarkt als auch unsere Kritik an einer totalen Ökonomisierung des Sozialen. Wo es um Menschen geht, geht es immer und vor allem um die Würde. Die ist unbezahlbar und lässt sich ökonomisch nicht verhandeln. Es ist daher unsere genuine Aufgabe uns gerade jener anzunehmen, mit denen sich kein Geld verdienen lässt und die eine schlechte Prognose haben, die durch die Maschen des sozialen Netzes fallen.“

Veröffentlicht am 14. April 2013