Diakonie Hamburg

Pressemeldung

Diakonie berät den 3.000 Ratsuchenden bei der Anerkennung ausländischer Abschlüsse

Seit Oktober 2010 berät und unterstützt die „Zentrale Anlaufstelle Anerkennung“ im Diakonischen Werk alle Menschen aus Hamburg, die Fragen zur Anerkennung ihrer im Ausland erworbenen Ausbildungen haben, in der Max-Brauer-Allee 16 (Hamburg-Altona). Jetzt wurde der 3.000 Ratsuchende in der Beratungsstelle beraten. Seit Inkrafttreten des neuen „Anerkennungsgesetzes“ am 1. April 2012 hatte sich die Nachfrage noch einmal um 60 Prozent erhöht. Viele Personen kommen mehrmals in die Beratung, fast 5.000 Beratungsgespräche fanden bisher statt.

Die „Zentrale Anlaufstelle Anerkennung“ der Diakonie klärt mit den Ratsuchenden welche Stelle für die Anerkennung zuständig ist, welche Unterlagen und Dokumente notwendig sind und welche Kosten entstehen.

Die Ratsuchenden kamen aus 118 Herkunftsländern: Die meisten aus Russland, gefolgt von Polen, dem Iran, der Türkei und der Ukraine. Deutschland als Herkunftsland liegt auf Platz 9 der Beratungsstatistik, denn die „Anerkennung ausländischer Abschlüsse“ betrifft auch Deutsche, die für das Studium oder die Ausbildung ins Ausland gingen und jetzt wieder zurückkehren.

Jeder vierte Abschluss, zu dem die ZAA beriet, war ein pädagogischer Abschluss. In dreizehn Prozent der Fälle ging es um Ingenieursabschlüsse, zwölf Prozent der Beratungen fanden zu wirtschaftswissenschaftlichen Abschlüssen statt. Elf Prozent der Ratsuchenden informierten sich zur Anerkennung von Handwerksberufen und zehn Prozent zu Gesundheitsberufen wie Krankenpfleger/-in oder Physiotherapeut/-in. Zwei Drittel der Ratsuchenden waren Frauen.

 Die „Zentrale Anlaufstelle Anerkennung“ wird vom Europäischen Sozialfonds und der Freien und Hansestadt Hamburg finanziert. Für eine Beratung per E-Mail, Post oder im telefonischen Beratungsgespräch ist eine Kontaktaufnahme per E-Mail an zaa@diakonie-hamburg.de oder per Telefon unter 040 / 30 62 0-396 (Montag und Mittwoch von 9-12 und 14-16 Uhr sowie am Dienstag von 13-16 Uhr) notwendig. Unter www.anlaufstelle-anerkennung.de gibt es weiterführende Informationen.

Veröffentlicht am 23. August 2013