Diakonie Hamburg

Pressemeldung

Diakonie Katastrophenhilfe bittet um Spenden für Erdbebenopfer in Haití

 

Ein schweres Erdbeben hat am Dienstag den Karibikstaat Haití verwüstet. Krankenhäuser, Schulen und unzählige Häuser sind eingestürzt, zahlreiche Menschen wurden unter den Trümmern begraben. Es wird befürchtet, dass das Erdbeben mehrere hundert Todesopfer gefordert hat. Für Nothilfe und Wiederaufbau bittet die Diakonie Katastrophenhilfe dringend um Spenden.

Das Zentrum des Bebens von der Stärke 7,0 auf der Richterskala lag nur 15 Kilometer südwestlich der Hauptstadt Port-au-Prince, die stark beschädigt wurde. Große Teile des Stadtzentrums sind verwüstet. Sowohl der Nationalpalast als auch das Parlament, der Sitz der UN-Mission und mehrere Ministerien sind zum Teil eingestürzt. Ebenfalls ein Kinderkrankenhaus, der größte Supermarkt und ein großes Hotel. Besonders betroffen sind die Slums an den Berghängen der Stadt. "Tausende Menschen sind auf den Straßen, sitzen auf dem Boden, singen, beten. Es gibt kein Licht, keinen Strom und keine Telefonverbindung", berichtet Astrid Nissen, Projektleiterin der Diakonie Katastrophenhilfe in Haiti. Das Erdbeben hatte sich kurz vor Einbruch der Dunkelheit ereignet. Seit gestern 17 Uhr Ortszeit habe es circa jede halbe Stunde Nachbeben bis um 2 Uhr morgens gegeben.

Die Nordelbische Kirche stellt 10.000 Euro Soforthilfe für die Diakonie Katastrophenhilfe in Haiti zur Verfügung.

Zurzeit bereitet die Diakonie Katastrophenhilfe die Nothilfe vor. „Mit unseren erfahrenen Partnern vor Ort können wir sowohl akute Nothilfe leisten als auch am folgenden Wiederaufbau mitarbeiten“, so Landespastorin Annegrethe Stoltenberg. „Deshalb bitten wir dringend um Ihre Spenden.“

Spendenkonto: 88 88 00 bei der Evangelischen Darlehnsgenossenschaft, BLZ 210 602 37
Stichwort: Erdbeben Haiti

Für Rückfragen kontaktieren Sie bitte: Rainer Lang, 0711/2159-147 oder 0174/3135651

Hinweis: Das Büro in Haiti ist deutschsprachig. Aufgrund des Zusammenbruchs des Festnetzes sowie des Mobilnetzes können Interviews jedoch zurzeit nicht vermittelt werden

ÖA / Susanne Schumacher

Veröffentlicht am 14. Januar 2010