Diakonie Hamburg

Pressemeldung

Diakonie-Aktion „An der Pflege kommt keiner vorbei!“

Lupe Diakoniechef Dirk Ahrens: "Das wichtigste ist die Entlastung der Angehörigen!"

Am 12. Mai forderten mehr als 300 Mitarbeitende aus diakonischen Pflegeeinrichtungen, Altenpflegeschüler, Pflegebedürftige und Angehörige mit der Aktion „An der Pflege kommt keiner vorbei!“ in der Hamburger Innenstadt ein „Rettungspaket“ der Politik für die Altenpflege. Um 5 Minuten vor 12 Uhr blockierte die Diakonie mit großen „Rettungspaketen“ die Mönckebergstraße.
Landespastor und Diakoniechef Dirk Ahrens forderte angesichts der demografischen Entwicklung und der Herausforderungen, die dadurch auf die Versorgung und Betreuung pflegebedürftiger Menschen zukommen, die Zukunft der Altenpflege bereits heute zu sichern: „Das wichtigste ist uns die Entlastung der Angehörigen. In Hamburg werden rund zwei Drittel der Pflegebedürftigen durch Angehörige gepflegt, ein Drittel davon tut dies ohne jegliche Unterstützung durch ambulante Pflegedienste oder andere Hilfe. Viele sind bereits heute überfordert. Hier müssen wir die Beratung und Schulung ausbauen. Die Finanzierung von Verhinderungspflege und Betreuungsleistungen für Menschen mit Demenz muss deutlich verbessert werden.“
Weiterhin fordert die Hamburger Diakonie die Entbürokratisierung in der Pflege und eine gerechtere Finanzierung der Pflege.

Im Rahmen des bundesweiten Diakonie-Aktionstages fanden in ganz Deutschland zahlreiche Aktionen statt.

Veröffentlicht am 12. Mai 2014