Diakonie Hamburg

Pressemeldung

Arbeitslosenförderung: 10 Mio. Nachschlag vom Bund: Jetzt Strukturwandel der Hamburger Arbeitsmarktpolitik einleiten

Das Diakonische Werk Hamburg fordert den Senat auf, mit den zusätzlichen 10 Millionen Euro Arbeitslosenförderung des Bundes endlich Alternativen zu den 1-Euro-Jobs aufzubauen und Langzeiterwerbslosen sozialversicherungspflichtige Beschäftigung in Stadtteilprojekten anzubieten. Diakonie-Vorstand Gabi Brasch: "Das Geld dafür ist ebenso da wie praxiserprobte Modelle, die auch in Hamburg sofort umgesetzt werden können. Ich verstehe nicht, warum Sozialsenator Scheele die Chance, die Hamburger Arbeitsmarktpolitik endlich sozialer und wirksamer zu gestalten, nicht endlich in Betracht zieht."
 

Das Diakonische Werk Hamburg fordert, die Instrumente für sozialversicherungspflichtige Beschäftigung voll zu nutzen und damit sinnvolle und sinnstiftende Arbeitsplätze in Stadtteilprojekten strukturell abzusichern. Gabi Brasch: "Erwerbslose und benachteiligte Stadtteile brauchen eine Perspektive: sozialversicherungspflichtige Beschäftigung z.B. über das Instrument des Beschäftigungszuschusses und die Basisfinanzierung notwendiger Projekte in den Stadtteilen. So können die zusätzlichen Mittel aus Berlin vernünftig eingesetzt werden."

Veröffentlicht am 6. Dezember 2011