Diakonie Hamburg

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Wie kann man Widersprüche in der sozialen Arbeit lösen?

Lupe Teams der ESF-Projekte

Am 3. April 2014 trafen sich Führungskräfte im Rahmen der ESF-Veranstaltung „Mit Widersprüchen umgehen“ im Diakonischen Werk Hamburg, um darüber zu diskutieren

Den Start machte Prof. Dr. Michael Lindenberg von der Ev. Hochschule für Soziale Arbeit und Diakonie mit einem Vortrag zur Ökonomisierung und Werteorientierung in der Sozialwirtschaft. Anschließend diskutierten rund 70 Führungskräfte in den Workshops „Länger arbeiten und früher aus dem Job“, „Wenn jammern und schimpfen allein nicht mehr entlastet“ und „Stolpersteine und Schmierfett – von der guten Idee zur guten Praxis“ über die Herausforderungen in der sozialen Arbeit. Hier bekamen die TeilnehmerInnen frische Impulse und neue Ideen, Widersprüche transparent zu kommunizieren und Belastungen offen zu benennen.

In der sozialen Arbeit sind Führungskräfte oft in der Situation, MitarbeiterInnen im Spagat zwischen Ökonomisierung und Werteorientierung auffangen zu müssen. Langfristig gilt es, die soziale Arbeit aufzuwerten, um Widersprüche zu minimieren.

Die Veranstaltung wurde von drei Projekten des Programms rückenwind, das vom Europäischen Sozialfonds [ESF] gefördert wird, organisiert:

„Alternsgerechte Arbeitsplatzgestaltung in evangelischen Kitas – Potenziale und Perspektiven“, Diakonisches Werk Hamburg [aktuelle Website]

Flexibel bleiben – altersgerechte und generationssensible Personalentwicklung in sozialen Arbeitsfeldern“, Rauhes Haus Hamburg

fit for care – Optimierte Personalentwicklung von und durch Führungskräfte in Pflegeeinrichtungen“, Diakonisches Werk Hamburg

Veröffentlicht am 11. April 2014