Diakonie Hamburg

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Türen öffnen - Gerechtigkeit leben

Anlässlich des Reformationsjubiläums hat sich auch die Diakonie Hamburg bei der bundesweiten Kampagne "Türen öffnen - Gerechtigkeit leben" der Diakonie Deutschland engagiert.

In Anlehnung an Luthers Anschlag der 95 Thesen an die Tür der Schlosskirche in Wittenberg hat die Diakonie Hamburg ihre Auffassung von Gerechtigkeit auf eine Tür gebracht: Stellvertretend für ihre Arbeitsbereiche und Mitgliedseinrichtungen kommen darauf Mitarbeitende zu Wort, die erzählen, auf welche Weise sie täglich versuchen, den Menschen zu helfen und ihnen eine Tür zu mehr Gerechtigkeit zu öffnen.

Zu sehen ist die Tür noch bis zum 10. September in der Weltausstellung Reformation in Wittenberg. Das dreistöckige „Türhaus der Gerechtigkeit“, bestehend aus rund 60 gestalteten Türen, steht auf dem Kirchplatz der Lutherstadt direkt gegenüber der Stadtkirche Sankt Marien.

Die Statements unserer Mitarbeitenden auf der Tür der Gerechtigkeit von oben links nach unten rechts:

  • Heike Said, Leiterin der Kita St. Petri:
    "Für unsere Kita ist die Partizipation der Kinder eine Selbstverständlichkeit. Jedes Kind wird in seiner Individualität an- und ernst genommen und in der Wahrnehmung seiner Rechte unterstützt."
  • Michael Gwosdz, Projektleiter der Zentralen Anlaufstelle Anerkennung, Diakonisches Werk Hamburg:
    "Wir beraten und unterstützen migrierte Menschen bei der Anerkennung ihrer ausländischen Abschlüsse. Damit öffnen wir Türen zum Arbeitsmarkt und zu einer Beschäftigung, die der eigenen Qualifikation entspricht."
  • Canan Ulufer, Schwangerschaftskonfliktberatung, Diakonisches Werk Hamburg:
    "In meinem Berufsfeld ist Menschlichkeit und Empathie ganz wichtig. Unabhängig von Kultur, Religion, Nationalität und Weltanschauung bieten wir unseren Klientinnen die Möglichkeit ihre Anliegen mit uns zu teilen."
  • Julia Kranz, Sozialraumbeauftragte, alsterdorf assistenz west gGmbH:
    "Ich setze mich für mehr Barrierefreiheit in Hamburger Stadtteilen ein: Jeder Mensch, egal ob behindert oder nicht, soll alles in seiner Nachbarschaft erreichen, verstehen, lesen und nutzen können."
  • Oliver Dieckmeyer, Stationsleiter der Station "Siloah", Agaplesion Diakonieklinikum Hamburg:
    "Gerechtigkeit bedeutet für mich, auch die Würde der Menschen zu achten, die sich nicht mehr selbst äußern können."
  • Beate Lehnert, Krankenschwester, Diakonie-Hospiz Volksdorf:
    "Türen der Gerechtigkeit öffnen bedeutet für mich, unsere Hospizgäste so anzunehmen wie sie sind. Ich möchte ihnen und ihren individuellen Bedürfnissen unabhängig von ihrem sozialen Stand, ihrer Herkunft oder Religion gerecht werden"

Einen Eindruck vom Türhaus der Diakonie und unserer Tür bekommen Sie in der Bildergalerie unten.

Veröffentlicht am 10. Juli 2017



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