Diakonie Hamburg

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Neuer Leitfaden und Spende für "Selbstverständlich Freiwillig"

Lupe Henning D. hilft beim Seniorencafe in St. Michaelis

Anlässlich des Internationalen Tags des Ehrenamtes am 5. Dezember stellt das Diakonie-Projekt „Selbstverständlich Freiwillig“ einen Praxisleitfaden vor: In der 56-seitigen Broschüre hat das Projekt seine Erfahrung aus den ersten drei Jahren zusammengestellt. „Selbstverständlich Freiwillig“ unterstützt Menschen mit Behinderungen dabei, sich als Freiwillige zu engagieren. Diese Menschen, von denen viele in ihrem Alltag selbst Unterstützung brauchen, wollen etwas Sinnvolles tun: Sie begleiten Bewohner eines Pflegeheims zum Gottesdienst, sie führen Hunde des Tierheims aus, schenken beim Seniorennachmittag Kaffee aus oder helfen beim Sportwettkampf.

Im ersten Teil der Broschüre werden die Anfänge und Bausteine des Projekts, Gelungenes und Stolpersteine sowie eine Freiwillige vorgestellt. Der umfangreiche zweite Teil enthält eine Sammlung von Arbeitsmaterialien. Darin werden z.B. Freiwilliges Engagement, der Weg zur passenden Einsatzstelle und Freiwilligen-Agenturen in Leichter Sprache erklärt. Außerdem findet man unter anderem Checklisten für Mitarbeitende in Einsatzorten oder in der Behindertenhilfe und Tipps für die Verwendung von Leichter Sprache in der Beratung von Freiwilligen. Alle Materialien sollen zur Nachahmung anregen und dürfen ausdrücklich in der Arbeit mit Freiwilligen Menschen mit Behinderungen verwendet werden. Denn das ist die zweite Aufgabe des Projekts: Strukturen zu schaffen, die freiwilliges Engagement von Menschen mit Behinderung selbstverständlich werden lassen. Der Praxisleitfaden steht unter www.selbstverständlich-freiwillig.de als Download zur Verfügung.

Projektleiterin Britta Habenicht freut sich über den Erfolg und die Anerkennung des Projekts: „Nach drei Jahren des Projekts Selbstverständlich Freiwillig schauen wir zurück auf viele gelungene Ideen, erfolgreiche Vermittlungen und gewinnbringende Kooperationen.“ Die Anerkennung drückt sich auch in einer Spende der Versicherer im Raum der Kirchen in Höhe von 5000 Euro aus. „Wir wollten gerne ein Projekt unterstützen, das Inklusion ganz konkret und bei den Menschen voranbringt“, begründet Thorsten Trenkner von der Regionaldirektion der Versicherer die Wahl für die Spende.

Die Spende wurde am Montag, den 9. Dezember im Dorothee-Sölle-Haus, Königstraße 54 im Rahmen des Freiwilligen-Stammtischs des Projekts und in Anwesenheit von Vorstand Gabi Brasch überreicht. Für Rückfragen steht Ihnen gern Projektleiterin Britta Habenicht unter 040 30 62 0-361 zur Verfügung.

 

 

Veröffentlicht am 6. Dezember 2013