Diakonie Hamburg

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"Lasst uns Menschenliebe gegen die Angst setzen"

Lupe 4000 kamen zur Kundgebung für Pressefreiheit und Demokratie

Auf dem Gerhart-Hauptmann-Platz versammelten sich am Abend rund 4.000 Menschen, um nach den Terroranschlägen in Paris ein Zeichen zu setzen für Freiheit und Demokratie und gegen Terror, Rassismus und Ausgrenzung.

Als einer der Redner sagte Diakonie-Chef Dirk Ahrens: „Wir zeigen unsere Solidarität mit Charlie Hebdo, aber auch mit den tausenden Menschen in Nigeria die durch Massaker von Boko Haram getötet wurden.“ Als überzeugter Christ und religiöser Mensch schäme er sich, dass sich „Religion weltweit immer wieder als dermaßen missbrauchbar für Menschenfeindlichkeit, Unterdrückung, Exklusion und Terror erweist.“ Die Religion sei nicht dazu da, im Namen Gottes Rechthaberei oder Allmachtsfantasien auszuleben.  

Landespastor Ahrens rief dazu auf, Großzügigkeit und Menschenliebe gegen die Angst zu setzen: „Wo andere trennen wollen, müssen wir vermitteln und verbinden. Wo gehasst wird, wollen wir an die Macht der Liebe glauben. Wir lassen uns die Freiheit der Meinung nicht nehmen. Und wir lassen uns durch den Extremismus nicht extrem machen.“

Aufgerufen zur Kundgebung hatte der Verein "Unternehmer ohne Grenzen", zahlreiche Organisationen schlossen sich an, darunter auch die Nordkirche und die Hamburger Diakonie.

Lesen Sie hier die ganze Rede.

Veröffentlicht am 12. Januar 2015